Der schnelle Anfang nach dem Ende (1)

Posted by herbert - Mai 8th, 2010

Hier nun meine Beschreibung unserer derzeitigen Wanderung, die wir ja bereits im letzten Jahr begonnen haben.

30.8 09 Nürnberg – Roßtal

Die letzten Tage haben wir viel im Internet gesurft und dann stand sie fest unsere neue Wanderung, doch zuerst mussten wir gestern noch bei der Romantischen Straße nachsitzen und das letzte Teilstück nach Füssen absolvieren, das wir wegen eines Gewitters nicht mehr erwandern konnten.

So kamen wir gestern erst gegen 21 Uhr von dieser Tour zurück und da heute herrliches Wanderwetter vorhergesagt war, haben wir sofort mit der neuen Wanderung begonnen, da wir glücklicherweise eine Wanderkarte mit eingetragenem Jakobusweg von einer anderen Wanderung noch vorrätig hatten und so alt war sie nicht, dass sie nicht mehr zu verwenden gewesen wäre.

Wir fahren nach Roßtal, um unsere Wanderung zuerst mit einer Bahnfahrt zu beginnen. Da wir rechtzeitig abgefahren sind, verursachen weder eine kleine Irrfahrt bei der Bahnhofssuche noch ein widerspenstiger Fahrkartenautomat Probleme. Da der Zug alte Waggons mit sich führt, erweist es sich als richtig, den Buggy im zusammengelegten Zustand zu transportieren.

Heute darf Della im Prinzip von Anfang an Buggyfahren, so auch schon auf dem Weg vom Bahnhof zum eigentlichen Startpunkt unserer Wanderung auf den Spuren des Jakobuswegs nach Freiburg, der Jakobuskirche. Die heutige evangelische Kirche zeigt im Innern eine Jakobusfigur und beeindruckt durch den Hochaltar aus dem 14. Jahrhundert. Hier ist der Ausgangspunkt

akobsweghinweiser Nürnberg ©herbert walker

akobsweghinweiser Nürnberg ©herbert walker

 dreier Jakobuswanderungen, einmal zum Bodensee, den haben wir im Rahmen unserer Tour Ostsee-Bodensee absolviert, zum zweiten nach Eichstätt, der uns heute nicht interessiert und zum dritten, der Weg nach Rothenburg, dem ersten Teil unserer neuen Wandertour.

Allerdings wollen wir durch Nürnberg unseren eigenen Weg suchen, so wie dies wohl von Fall zu Fall der Fall sein wird. Natürlich ist die Wanderung durch die Außenbezirke der Großstadt nicht gerade das gelbe vom Ei, aber durchaus erträglich.

In Schweinau erklimmt Ingrid einen steilen Berg, der durchaus künstlichen und nicht natürlichen Ursprung sein könnte und hat einen schönen Blick auf Nürnberg. Für mich und Della bleibt nur das Warten im Schatten, denn heute scheint die ganze Zeit die Sonne, trotzdem halten sich die Temperaturen in Grenzen.

Nach dem Überqueren des Main-Donau-Kanals und der Autobahn kommen wir durch ein Neubaugebiet und wenig später erreichen wir den Faber-Park, wo wir an einem Teich Rast machen.

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