Rundwanderung Königsschlösser – Alpsee

Posted by herbert - April 21st, 2010

Pech und Glück liegen eng beeinander

25.8.09

Da wir heute zurückfahren müssen und außerdem für den Nachmittag erste schwere Schauer und Gewitter vorhergesagt sind, starten wir schon um 9 Uhr in Hohenschwangau, gehen am Waldrand eben zur ehemaligen Gipsmühle und starten den etwas mühsamen, aber sehr interessanten Aufstieg durch die Pöllatschlucht und sehen erstmals Neuschwanstein von der Südostseite und sind enttäuscht, denn die ganze Seite ist eingerüstet und mit Planen versehen, fast als hätte hier Christo sein Unwesen getrieben.

Pöllatschlucht

Pöllatschlucht

Da wir noch nicht wissen, wie wir später ins Tal absteigen, gehen wir zum Schloss hoch und sehen den Trubel im Innenhof, auf eine Besichtigung verzichten wir, da wir das Schloss und auch Hohenschwangau schon vor einigen Jahren besichtigt haben. Dann steigen wir hoch zur Marienbrücke und haben dabei einen schönen Ausblick auf Seen und Berge, vor allem aber auf Hohenschwangau.

Der Blick von der Marienbrücke leidet naturlich unter der Baustelle und so kehren wir auf einem Weg knapp unterhalb des Schlosses nach Hohenschwangau zurück. Dort holen wir den Buggy, was sich als sehr anstrengend erweisen wird. Wir gehen hoch zum Alpsee und während im Ort großer Trubel herrscht, werden es immer weniger Menschen, je weiter wir kommen. Auf gekiesten Wegen kommen wir bis zur Badeanstalt gut voran. Dann weist eine Tafel darauf hin, dass die folgende Strecke für Radfahrer verboten und auch nicht geeignet ist, das gleiche gilt auch für Kinderwagen. Aber ein Buggy ist kein Kinderwagen und zunächst verstehen wir den Hinweis nicht, denn der Weg ist problemlos.

Doch das ändert sich bald, Wurzeln und Steine machen das Fahren zur Qual und nach der Pause mit herrlichem Blick auf Hohenschwangau muss Della wieder ihre Pfoten benutzen, denn der Weg wird immer beschwerlicher. Vor allem als wir die Südspitze des Sees umrundet haben und wir hochsteigen müssen, weil die Felsen steil zum See hinunterfallen. So bin ich froh, dass das letzte Stück abwärts auf einer asphaltierten Straße fahren kann. Doch noch sind wir nicht am Ziel, sondern wir biegen nach links zum Schloss Hohenschwangau ab.

Als wir den Wald verlassen, ist die Sonne weg und der Himmel dräut ganz dunkel. So verzichten wir aufs viele Fotografieren, na ja einige Bilder müssen für Ingrid schon sein. Als wir dann auf der Straße nach Hohenschwangau gehen, beginnt es zu regnen. Anfangs sind wir etwas durch die Blätter geschützt und ehe es so richtig schüttet, sind wir fast am Auto. Glück gehabt.

Pech gehabt, denn der Regen ist schon schlimm, aber beim Donnern und Blitzen vergeht jede Lust, die letzten Kilometer unserer Wanderung nach Füssen in Angriff zu nehmen und so müssen wir wegen dieser wenigen Kilometer nochmals die vielen Kilometer mit dem Auto fahren.

In der Wohnung müssen wir noch packen und putzen, wobei ich heute keine Hilfe bin, meine Schmerzen im Rippenbereich haben durch die schwierige Buggyfahrt doch wieder zugenommen.

Neuschwanstein

Neuschwanstein

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