Kartoffeleintopf mit Stangensellerie

Posted by herbert - April 30th, 2010

Nachdem ich gestern bei einem Test für mein nächstes Kochbuch mit meiner Idee der Verarbeitung von Stangensellerie nicht ganz glücklich war, habe ich mich heute für eine sichere Variante entschieden, die natürlich keine Chance hat, in diesem geplanten Buch ihren Niederschlag zu finden, obwohl der Eintopf überaus lecker war.

500 g Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden und sofort in 300 ml Gemüsebrühe geben.

250 g Süßkartoffeln schälen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.

250 g Stangensellerie in ca. 1 cm lange Stücke schneiden und mit den Süßkartoffelscheiben in die Gemüsebrühe geben.

Alles aufkochen und gut 15 min unter gelegentlichen Rühren köcheln lassen.

Die letzten 5 min noch 100 g in Ringe geschnittenen Lauch zugeben und mitkochen.

Mit Kräutersalz, Pfeffer, Paprika. Muskatnuss und Majoran kräftig würzen.

Mit Schnittlauch oder Petersilie bestreut servieren.

Wer will, kann auch noch etwas geriebenen Parmesan oder süße oder saure Sahne zugeben.

Weitere Rezepte mit Süßkartoffeln finden Sie in meinen entsprechenden Buch, das Sie hier kaufen können.

Wieder auf einen (anderen) Jakobusweg unterwegs

Posted by herbert - April 28th, 2010

Nachdem wir vor einigen Jahren im Zuge unserer Wanderung von der Ostsee zum Bodensee ab Nürnberg auf den Spuren der Muschel, also dem Jakobusweg unterwegs gewesen waren und nachdem wir – wie hier berichtet – unsere Wanderung Romantische Straße beendet hatte, war uns bald klar, dass wir einen anderen Jakobusweg erwandern wollten.

Nachdem Studium der diversen Möglichkeiten war klar, wir starten wieder in Nürnberg und wandern zunächst nach Rothenburg und dann über Tübingen nach Rottenburg. Danach gibt es wieder einige Alternativen, aber die wahrscheinlichste ist die Strecke an die französische Grenze im Rheintal bzw. nach Freiburg.

In den nächsten Wochen werde ich hier im Blog in einer neuen Kategorie unsere Wanderung vorstellen, auf der wir bis zum heutigen Tag bis Backnang gekommen sind, obwohl  Backnang eigentlich vom Jakobusweg nicht berührt wird, aber so sklavisch halten wir uns nicht an die Streckenvorgaben.

Ich hoffe, Sie werden sich über meine Wanderberichte freuen und werden vielleicht animiert, auch mal wieder auf Schusters Rappen unterwegs zu sein.

Gefüllter Blumenkohl

Posted by herbert - April 26th, 2010

Vollwertkochbuch für Singles

Vollwertkochbuch für Singles

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute möchte ich Ihnen ein erstes Rezept aus meinem neuen Single-Kochbuch vorstellen

 

Glücklicherweise findet man mittlerweile beim Gemüsehändler oder auf dem Wochenmarkt, mitunter auch im Supermarkt, kleine Blumenkohlköpfe. Einen solchen

benötigen Sie hier.

Gefüllter Blumenkohl

1 kleinen Blumenkohl von allen Blättern befreien und den Strunk so weit wie möglich herausschneiden – der Kopf muss jedoch mit allen Röschen noch zusammenhalten.

In einem Topf Wasser mit etwas Salz erhitzen, den Blumenkohl hineingeben und 8 – 10 Minuten köcheln lassen.

Herausnehmen und abtropfen lassen.

300 ml Gemüsebrühe aufkochen, 75 g Bulgur hinein rühren, etwa 10 Minuten köcheln und dann auf der ausgeschalteten Platte quellen lassen.

Mit Kräutersalz, Pfeffer, gemahlenem Ingwer, gerebeltem Majoran und Sojasoße kräftig würzen.

Den Blumenkohl halbieren und ein Drittel der Bulgurmasse in die Öffnungen und zwischen die Röschen einer Blumenkohlhälfte drücken.

Eine Auflaufform gut mit Butter einfetten, die gefüllte Blumenkohlhälfte mit der Schnittfläche nach unten in die Auflaufform legen, die restliche Bulgurmasse um den Blumenkohl legen.

50 g Käse fein reiben und über den Blumenkohl geben.

Im nicht vorgeheizten Backofen bei 180 °C gut 15 Minuten backen.

Herausnehmen und sofort servieren.

 

Tipps:

Wenn der Blumenkohl nicht mehr als 250 – 300 g wiegt, können Sie für eine Person auch den ganzen Blumenkohl verwenden.

Ein Hungriger schafft auch einen ganzen, etwas größeren Blumenkohl, wenn er auf den Salat als Vorspeise verzichtet, ansonsten können Sie auch den restlichen halben Blumenkohl als Grundlage für einen Salat oder Gemüseküchle verwenden – für diesen Zweck sollten Sie die zweite Blumenkohlhälfte in Gemüsebrühe oder´im Sieb über Gemüsebrühe insgesamt 20 – 25 Minuten dünsten.

Zwiebel-Reis-Aufstrich

Posted by herbert - April 24th, 2010

Natürlich ist dieser Aufstrich am einfachsten zuzubereiten, wenn Sie sowieso Reis kochen.

2 Frühlingszwiebeln klein schneiden, in 20 g Butter anbraten.

In 100 g noch heißen Naturreis 50-80 g saure Sahne einrühren, dann die Zwiebeln dazugeben. Alles pürieren. Mit Kräutersalz, Pfeffer, Sojasoße, Chili, Majoran kräftig würzen. In Schraubglas füllen und nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren.

Noch intensiver schmeckt es, wenn Sie mit Ingwer, Zimt, Nelken und Kardamom gewürzten Reis verwenden

Der Schlusspunkt: Hohenschwangau – Füssen

Posted by herbert - April 23rd, 2010

Heute  stelle ich Ihnen die letzte – kurze – Etappe auf dem Wanderweg Romantische Straße vor:

29.8.09

Da die letzte Strecke schnell absolviert sein sollte – was sich dann doch als kleiner Irrtum erweisen würde – und da der Wetterbericht erst für den Nachmittag schönes Wetter versprach, fahren wir bei Sonnenschein erst spät ab und je näher wir den Bergen kommen, umso mehr zieht sich der Himmel zu. Überraschend schnell sind wir bis 2 km vor dem Autobahnende, das in zwei Tagen keins mehr ist. Doch dann stehen wir im Stau und bis Füssen ist es sehr, sehr zäh und so können wir erst um 13.30 starten und entscheiden uns, zwar zum Schloss Hohenschwangau hochzusteigen, weil wir über den Fischersteig zum Schwansee wandern wollen. Aber wir machen keine Fotos vom Schloss, denn der Himmel ist grau.

Der Fischersteig, teilweise steil abfallend, erweist sich also so beschwerlich wie befürchtet, aber andrerseits auch sehr schön. In Serpentinen geht es hinunter zum Schwansee, der seinem Namen zumindest heute keine Ehre macht, denn wir sehen keinen einzigen Schwan.

Am Ende des Sees sind sich die beiden Karten einig, zum Kalvarienberg geht es links und nach einigen Metern rechts und genauso machen wir es. Doch leider zweigt kein Weg ab, also geht Ingrid zurück und ich folge ihr langsam. Als sie an der Stelle ist, wo wir uns nach links gewandt haben, geht sie nach rechts und nach wenigen Metern führt ein beschilderter Weg nach links in Richtung Kalvarienberg. Zunächst geht es auf einem breiten gekiesten Weg aufwärts. Dann geht es auf sehr schmalen, sehr steinigen und sehr wurzelreichem Pfad überwiegend steil berauf.

Kalvarienberg Gipfelkreuze herberts-vollwert-blog

Kalvarienberg Gipfelkreuze herberts-vollwert-blog

Auf dem Kalvarienberg ist eine von einer Aussichtsplattform überdeckten kleinen Kapelle. Hier hat man einen herrlichen Ausblick nach Füssen, den Hopfensee sowie auf der anderen Seite zum Schwansee und den Königsschlösser, denn die Sonne ist hervorgekommen und hat viel blauen Himmel mit sich gebracht. Beim Abstieg stellen wir fest, dass auch unterhalb der Kapelle noch Grotten und weitere Einbauten mit religiösen Motiven zu finden sind. Auf dem Stationenweg steigen wir hinab zu einer weiteren Kapelle und weiter nach Füssen, wo wir dann auf der Lechbrücke zur Altstadt kommen, die wir allerdings heute nicht besuchen, sondern wir gehen etwas lechabwärts zum alten Franziskanerkloster und gehen nahe der Stadtmauer zur Bushaltestelle, wo ich mich mit Della im Rucksack setze, während Ingrid die Wartezeit nutzt, um sich noch etwas umzusehen.

Innenhof Schloss herberts-vollwert-blog

Innenhof Schloss herberts-vollwert-blog

Als wir mit dem Bus in Hohenschwangau ankommen, gehen wir zu unserem Auto, suchen ein schattiges Plätzchen, damit wir Della beruhigt zurücklassen können und steigen dann nochmals zu Schloss Hohenschwangau empor, um noch etwas zu fotografieren.

Auf der Rückfahrt, die problemlos verläuft, studiert Ingrid, wie schon bei der Hinfahrt, intensiv die Unterlagen für die nächste Tour.

Doch das ist eine andere Geschichte.

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