Probleme mit dem Frühstück

Posted by herbert - Dezember 27th, 2009

Schon lange habe ich nicht mehr über unsere Wanderung Romantische Straße geschrieben und das, obwohl wir schon längst eine neue Wanderung begonnen habe, daher will ich die wanderfreie Zeit nutzen, um Sie allmählich wieder auf den neuesten Stand zu bringen.

Wir sind in einer Touristengegend und da soll Service eigentlich ganz groß geschrieben werden, doch in Bayern ticken die Uhren eben anders.

Während bei uns Bäcker am Sonntagmorgen geöffnet haben, ist dies hier zumindest nach dem gestrigen Feiertag nicht der Fall, auch wenn in einem Laden großspurig verkündet wird, täglich ab 6 Uhr geöffnet, ist geschlossen. Ich hole mein Auto, doch auch in Saulgrub und Bad Kohlgrub werde ich nicht fündig. Ich finde zwar zwei Tankstellen, aber ohne Laden.

Ich informiere Ingrid, dass ich eine weitere Fahrt unternehmen muss, denn 2 Scheiben Brot sind zum Frühstück und als Rucksackvesper deutlich zu wenig. Auch in Rottenbuch und Peiting haben die Bäckereien geschlossen, erst am Ortsausgang bekomme ich an einer Tankstelle frische Brötchen, na ja 6 von 8 sind es, die beiden anderen sind aufgebacken und kaum genießbar.

Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir von der Ferienwohnung aus, gehen zunächst parallel zur Umgehungsstraße, Della lässt sich fahren. An einem großen Parkplatz fehlen wieder mal die Wanderzeichen, wir orientieren uns anhand der Karte und auf asphaltierten Sträßchen geht es steil bergauf und wir genießen einen schönen Blick auf Bayersoien, Schönberg und den Soier See.

Endlich erreichen wir den Wald und Della steigt aus. Die Markierungen sind dürftig und nicht immer nachvollziehbar, trotzdem finden wir den richtigen Weg, machen einen kurzen Abstecher zum Böhmerweiher und dann geht es am Achele vorbei hinunter zur Ammer und zur  Scheibum.

208 scheibum hp

Wir überqueren den Fluss und steigen steil hinauf, oben müssen wir wieder Weideflächen durchqueren und die Öffnungen sind für den Buggy nicht geeignet, sodass ich ihn über darüber heben muss.

Da der Weg nun auf der Straße verläuft, sucht Ingrid einen anderen, der uns erst später auf ein asphaltiertes Sträßchen bringt. Unter einer kleinen Baumgruppe machen wir Rast, obwohl es auch hier ziemlich windig ist. Nach Hausen geht es steil bergab und hier eiert der Buggy wieder mehr als er dürfte.

So fahre ich auf dem folgenden Kiesweg mit angehobenen Vorderrad, was überraschend gut funktioniert. Doch als Ingrid einen weiteren Weg einschlagen will und zwar einen Kiesweg, erhebe ich Protest, denn auf dem Sträßchen läuft der Buggy gerade wieder einigermaßen.

Als wir an der Wieskirche ankommen, haben wir noch eine Stunde Zeit, bis zur Abfahrt des Busses. Da ein ziemlicher Besucherandrang herrscht, verzichten wir heute auf den Kirchenbesuch und  kehren am Gasthof unterhalb der Kirche ein. Der Bus kommt pünktlich, allerdings ignoriert der Busfahrer unseren Haltewunsch am weißen Ross und hält erst bei der nächsten Haltestelle, sodass wir den ganzen Ort durchqueren müssen. Unterwegs kauft Ingrid noch frischen Zwetschgendatschi, den wir dann abends verzehren.

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