Rosenkohl auf Süßkartoffelsoße

Posted by herbert - Dezember 31st, 2009

Wer es nach den Feiertagen gerne etwas herzhafter hat, dem kann ich das Folgende nur empfehlen:

400 g Süßkartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden,

100 g Weißkohl in sehr dünne Streifen hobeln.

Beides in 300 ml Gemüsebrühe 10 min köcheln lassen, danach umrühren, damit die Süßkartoffelscheiben zerfallen, man kann das Ganze auch pürieren.

Von 400-500 g Rosenkohl die äußeren Blätter entfernen, falls erforderlich und in die Soße geben, aufkochen und 15 min köcheln lassen. Mit Kräutersalz, Pfeffer, Paprika, Muskat und Majoran kräftig würzen, kurz vor dem Ende noch 50 g Schimmelkäse und 2-3 EL Vollkornsemmelbrösel einrühren.

Dazu passt Reis, Getreide- oder Gemüseküchle oder kurz gebratene Pilze.

 

Weitere Rezepte mit Süßkartoffeln finden Sie hier:

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Ganz aktuell: Neues Kochbuch für 2011 geplant

Posted by herbert - Dezember 30th, 2009

Am letzten Arbeitstag des Jahres wurde endgültig die Weichen für ein neues Kochbuch gestellt, das dann im Frühjahr 2011 erscheinen soll, und natürlich kann und darf  ich noch nichts zum Thema sagen.

Aber eben habe ich das 1. Rezept für das Buch ausprobiert und für aufnahmewürdig empfunden.

Ich freue mich schon riesig, wieder ganz viele neue Rezepte zu entwickeln und will die dann bei Gelegenheit meinen Gästen zu präsentieren und auch deren Meinung einzuholen. Da wir in den nächsten Tagen mehrmals Gäste haben werden, bin ich schon schwer am überlegen, was ich alles ausprobieren kann.

Apropos, das ist aber nicht die Überraschung, die ich heute morgen hier im Blog angekündigt hatte, die schnelle Entscheidung kam auch für mich überraschend.

Seien Sie gespannt,

Posted by herbert - Dezember 30th, 2009

was ich Ihnen in den ersten Tagen des kommenden Jahres für eine Überraschung vorstellen möchte. Doch noch sind die letzten Details zu klären, sodass ich heute noch nichts sagen kann. Aber in den letzten Tagen bin ich mit den Vorarbeiten ziemlich beschäftigt gewesen und werde es auch noch einige Tage sein, daher kann ich hier nicht ganz so regelmäßig bloggen, wie ich es gerne tun würde.

Doch das wird sich wieder ändern.

Kürbisdessert

Posted by herbert - Dezember 28th, 2009

Kürbis als Dessert, klingt zunächst ungewohnt, aber wie so vieles entpuppt sich Ungewöhnliches als etwas ungewöhlich Leckeres.

 

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150 g Kürbis fein reiben, mit 300 ml Milch und 1 EL Honig aufkochen, bei mittlerer Hitze 10 min zugedeckt köcheln lassen, gelegentlich umrühren, dann nochmals 5 min mit etwas stärkerer Hitze unter ständigem Rühren etwas einkochen.

Auf dem ausgeschalteten Herd offen noch einige Minuten stehen lassen. Dann vom Herd nehmen,

2 EL Honig sowie 2 EL gemahlene Mandeln einrühren und mit Zimt oder Vanille kräftig würzen und vollends erkalten lassen. Vor dem Servieren noch 3‑4 EL Crème fraîche unterheben und servieren.

Tipps

Man kann nach dem Kochen statt Honig auch mit Honig gesüßtem Sanddornsaft zugeben, auf keinen Fall den Sanddornsaft vor oder beim Kochen zur Milchmischung geben, da diese sonst ausflockt.

Man kann auch statt Crème fraîche, Mascarpone oder geschlagene Sahne unterheben

Wer will, kann die Masse nach dem Abkühlen pürieren.

Probleme mit dem Frühstück

Posted by herbert - Dezember 27th, 2009

Schon lange habe ich nicht mehr über unsere Wanderung Romantische Straße geschrieben und das, obwohl wir schon längst eine neue Wanderung begonnen habe, daher will ich die wanderfreie Zeit nutzen, um Sie allmählich wieder auf den neuesten Stand zu bringen.

Wir sind in einer Touristengegend und da soll Service eigentlich ganz groß geschrieben werden, doch in Bayern ticken die Uhren eben anders.

Während bei uns Bäcker am Sonntagmorgen geöffnet haben, ist dies hier zumindest nach dem gestrigen Feiertag nicht der Fall, auch wenn in einem Laden großspurig verkündet wird, täglich ab 6 Uhr geöffnet, ist geschlossen. Ich hole mein Auto, doch auch in Saulgrub und Bad Kohlgrub werde ich nicht fündig. Ich finde zwar zwei Tankstellen, aber ohne Laden.

Ich informiere Ingrid, dass ich eine weitere Fahrt unternehmen muss, denn 2 Scheiben Brot sind zum Frühstück und als Rucksackvesper deutlich zu wenig. Auch in Rottenbuch und Peiting haben die Bäckereien geschlossen, erst am Ortsausgang bekomme ich an einer Tankstelle frische Brötchen, na ja 6 von 8 sind es, die beiden anderen sind aufgebacken und kaum genießbar.

Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir von der Ferienwohnung aus, gehen zunächst parallel zur Umgehungsstraße, Della lässt sich fahren. An einem großen Parkplatz fehlen wieder mal die Wanderzeichen, wir orientieren uns anhand der Karte und auf asphaltierten Sträßchen geht es steil bergauf und wir genießen einen schönen Blick auf Bayersoien, Schönberg und den Soier See.

Endlich erreichen wir den Wald und Della steigt aus. Die Markierungen sind dürftig und nicht immer nachvollziehbar, trotzdem finden wir den richtigen Weg, machen einen kurzen Abstecher zum Böhmerweiher und dann geht es am Achele vorbei hinunter zur Ammer und zur  Scheibum.

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Wir überqueren den Fluss und steigen steil hinauf, oben müssen wir wieder Weideflächen durchqueren und die Öffnungen sind für den Buggy nicht geeignet, sodass ich ihn über darüber heben muss.

Da der Weg nun auf der Straße verläuft, sucht Ingrid einen anderen, der uns erst später auf ein asphaltiertes Sträßchen bringt. Unter einer kleinen Baumgruppe machen wir Rast, obwohl es auch hier ziemlich windig ist. Nach Hausen geht es steil bergab und hier eiert der Buggy wieder mehr als er dürfte.

So fahre ich auf dem folgenden Kiesweg mit angehobenen Vorderrad, was überraschend gut funktioniert. Doch als Ingrid einen weiteren Weg einschlagen will und zwar einen Kiesweg, erhebe ich Protest, denn auf dem Sträßchen läuft der Buggy gerade wieder einigermaßen.

Als wir an der Wieskirche ankommen, haben wir noch eine Stunde Zeit, bis zur Abfahrt des Busses. Da ein ziemlicher Besucherandrang herrscht, verzichten wir heute auf den Kirchenbesuch und  kehren am Gasthof unterhalb der Kirche ein. Der Bus kommt pünktlich, allerdings ignoriert der Busfahrer unseren Haltewunsch am weißen Ross und hält erst bei der nächsten Haltestelle, sodass wir den ganzen Ort durchqueren müssen. Unterwegs kauft Ingrid noch frischen Zwetschgendatschi, den wir dann abends verzehren.

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