Adventliche Vollkorn-Windbeutel

Posted by herbert - November 30th, 2009

Hier das Rezept für meine Windbeutel

3-4 getrocknete Datteln, 3-4 getr. Aprikosen, 1-2 getrocknete Feigen kleinschneiden und mit 2 EL Rosinen in einen schmalen Topf geben und soviel Orangensaft zugeben, dass die Trockenfrüchte gerade bedeckt sind, einige Stunden quellen lassen.

150 g Dinkel fein mahlen.

250 ml Wasser und 70 g Butter erhitzen, den Dinkel auf einmal dazugeben und gut umühren, wenn Sie merken, dass sich am Boden etwas Teig absetzt, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Nach und nach 3-4 Eier einarbeiten, aber vom ersten Ei darf nichts mehr erkennbar sein, wenn Sie das 2. einrühren usw.

Zum Schluss noch 1/2 Tl Backpulver unterrühren.

Den Ofen auf 225 Grad vorheizen.

Mit einem Teelöffel nicht zu große Häufchen auf ein gefettetes Blech geben, in den heißen Ofen geben und ca. 20-25 min backen, nach 15 min schalte ich immer auf 200 Grad zurück.

Herausnehmen und die Hälfte sofort aufschneiden und auskühlen lassen. Wenn Sie alle Windbeutel füllen wollen, müssen Sie die Mengen für die Füllung verdoppeln.

Die eingeweichten Trockenfrüchte pürieren, falls erforderlich, ganz wenig Saft noch zugeben.

80 ml Sahne sehr steifschlagen und mit dem Trockenfrüchtepüree sowie 2-3 EL Naturjoghurt vermischen und die Windbeutel damit füllen.

Wer es sehr süß mag, kann noch 1 EL Honig oder mit Honig gesüßtem Sanddornsaft zugeben.

PS: Warum mache ich immer die doppelte Menge an Windbeutel, ganz einfach. Es ist die absolute Leibspeise von Della unserer Cairnterrierhündin.

32 bei marion mit ball Kopie

Adventliche Kaffeetafel

Posted by herbert - November 29th, 2009

Heute am 1. Advent haben wir meinen Geburtstag nachgefeiert und das gab es zu Kaffee und  Tee:

Quarkstollen

Früchtekuchen

Schneller Apfelkuchen

Kaki-Tiramisu

Windbeutel mit Trockenobst-Sahne-Füllung

Honiglebkuchen 

Rottenbuch – Bad Baiersoien (2)

Posted by herbert - November 28th, 2009

Die Vegetation deutet auf einige moorige Stellen hin und bald erreichen wir ein mäanderndes Bächlein, dem wir folgen und auch Della läuft wieder mal und als wir eine weitere Pause machen, badet sie und Ingrid studiert wie immer aufmerksam ihre verschiedenen Karten.

 Plötzlich stellt sie fest, dass es von Saulgrub zur Wies deutlich weiter ist, als von Bad Bayersoien und da waren es bei unserer letzten Wanderung 16 km, wie sie gestern Nacht noch anhand meiner Notizen festgestellt hat und zwar anstrengende Kilometer, vor allem im Bereich der Ammerleite. Also würde es von Saulgrub zu weit sein, vor allem, da ich Della im Rucksack schleppen müsste, denn Buggyfahren ist auf der Etappe nicht drin.

Ingrid meint also, es wäre wohl besser, von Bayersoien aus zu starten. Da frage ich zu Recht leicht sauer, warum wir dann unser Auto in Saulgrub abgestellt haben.

Aber Ingrid hat auch jetzt die Lösung, wir schauen in Bad Bayersoien, ob noch ein Bus nach Saulgrub fährt. Das machen wir auch, als wir den Ort bald danach erreichen und es fahren noch 2 Busse. Einer in einer knappen Stunde und das könnte knapp werden, wenn wir vorher noch den Soier See umrunden wollen, also entscheiden wir uns für den in 2 Stunden und nehmen uns vor, am See eine längere Pause zu machen.

117 soier see m kirche Kopie

Das tun wir auch, doch überall bläst ein kalter Wind, der uns verschwitzt wie wir sind, den Aufenthalt an zwei Stellen bald verleidet.

Als wir dann die Bushaltestelle erreichen, müssen wir noch fast eine halbe Stunde warten, doch eine sonniges und ziemlich windstille Bank lässt das Warten erträglich sein.

Ingrid bleibt mit Della zurück und ich fahre mit dem Bus nach Saulgrub. Als der Bus in den Ort kommt, regeln Feuerwehrleute den Verkehr und in der Straße, auf die ich einbiegen muss, ist ein langer Stau. Aber eine freundliche Autofahrerin lässt mich einscheren und nach 30 m kann ich rechts abbiegen und komme so schnell zu Ingrid zurück.

Später hören wir im Radio, dass die Bundesstraße zwischen Ettal und Oberammergau komplett wegen Bergungsarbeiten gesperrt sei und das waren wohl die Auswirkungen der Umleitung.

Vollkornspaghettinester in Süßkartoffelsoße

Posted by herbert - November 26th, 2009

Hier das Rezept des Hauptgerichts aus meinem Herbstmenü

1 Süßkartoffel (2-300 g) in Salzwasser ca. 25 min köcheln lassen, herausnehmen, abschrecken und schälen, klein würfeln.

200 g Vollkornspaghetti nach Vorschrift al dente kochen, abschrecken und abkühlen lassen.

200 g Kürbis klein würfen und in 150 ml Gemüsebrühe aufkochen.

50 g vorgekochte Maronen klein schneiden und nach 5 min zu den Kürbiswürfeln geben und weitere 5 min dünsten, mit Kräutersalz, Pfeffer, Paprika, Curry würzen und abtropfen lassen, Gemüsebrühe auffangen.

1 kleine rote Zwiebel fein würfeln, 5-10 g Ingwer fein stifteln, beides in 2 EL Olivenöl kurz anbraten, die Süßkartoffelwürfel zugeben, ebenso 3-4 kleingeschnittene getrocknete

Tomaten und 2 EL Tomatenmark.

Dazu 250 ml Gemüsebrühe und 1/2 TL getrocknetes Basilikum. Alles gut 10 min köcheln lassen, pürieren und mit Kräutersalz, Cayennepfeffer, Pfeffer, Sojasoße kräftig würzen, falls die Soße zu dick ist, noch etwas von der Kürbisgemüsebrühe zugießen.

Eine große Auflaufform einfetten. Aus den Spaghetti 4 runde Nester formen, mit der Kürbis-Maronenmischung füllen.

100 g Hartkäse grob raspeln, 50 g Schafskäse etwas zerdrücken, vermischen und über die Nester verteilen.

Zwischen die Nester die Hälfte der Süßkartoffelnsoße gießen.

Im Ofen bei 180 0  ca. 15 min überbacken.

Die restliche Süßkartoffelsoße nochmals aufkochen und zu den Spaghettinestern servieren.

Was machen mit zuviel gekauften Lebensmitteln?

Posted by herbert - November 24th, 2009

Das frage ich mich manchmal, wenn ich für Gäste gekocht habe und nicht alle Lebensmittel aufbrauchen konnte. So auch nach meinem letzthin vorgestellten Herbstmenü.

Denn ich habe z.B. nur eine halbe Mango für den Süßkartoffelsalat gebraucht und ich konnte auch nicht die ganze Packung der vorgekochten Maronen verwende.

Also habe ich die beiden Lebensmittel zusammen mit 50 ml Orangensaft, 50 g Honig und etwas gestifteltem Ingwer aufgekocht, einige min köcheln lassen, dann das Ganze püriert und noch heiß in Schraubgläser gefüllt und genieße in diesen Tagen einen herrlich fruchtigen Brotaufstrich, den ich heute auch zu Vollkornpfannkuchen genießen konnte.

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