Kürbiseintopf

Posted by herbert - Oktober 14th, 2009

Die böse Überraschung vom letzten Posting war im nachhinein keine böse, sondern hat mir dieses fantastische Rezept beschert.

1 Kürbis (knapp 1 kg) mehrmals einstechen, in einen großen Topf mit Wasser geben, der Kürbis muss sich darin drehen können, aufkochen und ca. 60 min köcheln lassen.

In der Zwischenzeit 2 – 3 Tomaten kurz in heißes Wasser geben und häuten.

1 Zwiebel fein würfeln und in 2 EL Öl anbraten, dann 200 ml Gemüsebrühe und 50 g Hirsezugeben, aufkochen. Die Tomaten klein schneiden.

50 g Zucchini grob raspeln und nach 5 min in die Gemüsebrühe geben und weitere 10 min köcheln lassen, ggf. noch etwas Gemüsebrühe zugeben. Mit Kräutersalz, Ingwer, Kardamom, Macis, Pfeffer, Paprika kräftig würzen.

Den Kürbis schälen und in kleine Würfel schneiden. In die Tomatensoße geben und nochmals

100 ml Gemüsebrühe zugeben, nochmals einige min köcheln lassen und dann servieren.

Tipp

Wer es nicht vegan möchte, kann statt Öl Butter nehmen und zum Schluss statt Gemüsebrühe Sahne und evtl. noch beim Servieren mit geriebenen Käse überstreuen.

Böse Überraschung

Posted by herbert - Oktober 11th, 2009

Es gibt so unendlich viele Kürbissorten, das ist durchaus erfreulich und erfreulich ist auch, wenn man z.B. auf dem Wochenmarkt oder vor einem Bauernhof viele verschiedene Sorten findet.

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Weniger erfreulich ist, dass diese oft irgendwie zusammen auf einem Art Wühltisch liegen, aber die einzelnen Sorten nicht gekennzeichnet sind und wer hat schon beim Einkauf immer die Bilder der verschiedenen Sorten dabei. Aber es gibt ja auf dem Markt hilfreiche Verkäufer, da wollte ich also unbedingt einen Spaghettikürbis kaufen, beim ersten Stand mit vielen Kürbissorten sah ich mich bei der Frage nach einem Spaghettikürbis nur großen unwissenden Augen gegenüber.

Beim 2 Stand wurde mir dann einer gezeigt, nun er schien in seiner Form Ähnlichkeit mit dem Bild zu haben, an das ich mich zu erinnern glaubte. Ich kaufe den Kürbis also und trage ihn stolz nach Hause und freue mich auf das Ausprobieren eines neuen Rezepts.

Einige Tags später koche ich den Kürbis als Ganzes eine Stunde im Wasser und bereite in der Zwischenzeit die anderen Beilagen vor. Dann schneide ich den Kürbis auf und stelle fest, es ist gar kein faserige Spaghettikürbis, sondern eine “normale” Sorte.

Was tun? Meine Frau und ich hatten Hunger und so versuchte ich zu retten, was noch zu retten war und kam so zu einem neuen, leckeren Gericht. Dazu demnächst hier mehr.

Grüner Tee – der gesunde Genuss

Posted by herbert - Oktober 8th, 2009

Ich habe mich schon oft gefragt, warum meine Frau grünen Tee dem schwarzen vorzieht und habe mich ein wenig informiert, und das hat mich überzeugt.

Der grüne und der schwarze Tee stammen von derselben Pflanze, doch beim grünen Tee wird das Fermentieren der Blätter, also das Schwarzwerden z.B. durch Wenden bei großer Hitze in eisernen Pfannen oder durch heißen Dampf verhindert.

So enthält grüner Tee nur ca. ein Drittel des Koffeins wie der schwarze und ist daher nur mild anregend auf den Geist und weniger auf den Kreislauf, darüber hinaus enthält der grüne Tee Vitamine und Mineralien und machen ihn daher für Gesundheitsbewusste besonders interessant.

grüner tee 2

Als Einstieg eignet sich ein milder Sencha Tee, der auch aromatisiert sein kann.

Während man beim schwarzen Tee ja das kochende Wasser verwendet, lässt man das Wasser zwar sprudelnd aufkochen und anschließend auf 70 – 80 0 abkühlen.

Die Auswahl an gesundem, grünen Tee ist mindestens so groß wie beim schwarzen und mein Tipp, lassen Sie sich vom grünen Tee verführen, sie werden es nicht bereuen.
Mittlerweile ist grüner Tee auch eine beliebte Alternative zum Kaffee geworden, da er für viele Menschen oftmals bekömmlicher ist. 

Gesunder grüner Tee ist ein echter Geheimtipp.

Versunkener Zwetschgenkuchen

Posted by herbert - Oktober 7th, 2009

Ideal für die auslaufende Zwetschgenzeit, denn man braucht für diesen Kuchen nicht ganz so viele Zwetschgen wie für andere Rezepte. Der Grund ist ganz einfach, man muss dem Teig Platz lassen, um aufgehen zu können.

220 g Dinkel fein mahlen und mit 2 TL Backpulver sowie Zimt vermischen.

3 Eier trennen, die Eigelbe mit1 EL Sanddornsaft, 80 g Honig und 100 g Butter schaumig rühren, das Vollkornmehl und eine Prise Salz einrühren, ebenso 100 ml Milch.

Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Den Teig in eine gefettete Springform füllen.

500 g Zwetschgen halbieren und entsteinen und die Hälften ringförmig in den Teig drücken. Bei 180 0 ca. 50 min backen.

Schongau – Rottenbuch (1)

Posted by herbert - Oktober 5th, 2009

Weg der Gegensätze

Idyllische Landschaft und Fabrikgelände, steile, schattige An- und Abstiege und flache sonnenbeschiene Strecken, Asphaltstraßen und fast unwegsame Naturpfade, einfache Dorfkirchen und ein Rokokojuwel, das alles finden wir auf dieser nicht sehr langen Etappe.

Wir stellen unser Auto am Bahnhof ab, da wir die Absicht haben, mit Bus und Bahn vom Endpunkt zurückzukehren und verlassen die Stadt ohne nochmals die Altstadt zu besuchen.

Wir überqueren den Lech und durchqueren das große Betriebsgelände der Papierfabrik, dann geht es auf einem Teersträßchen steil aufwärts und nach einem etwas flacheren Stück zwischen Weiden, verlassen wir den Wanderweg romantische Straße, um nach einem weiteren steilen Anstieg auf Naturpfad die tolle Aussicht vom Kalvarienberg auf die Lechstaustufen, das Werksgelände und die Silhouette von Schongau zu genießen.

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Kurz versuchen wir einen Abstieg nach Peiting zu finden, aber Weidezäune verhindern dies und so folgen wir dem ausgeschilderten Weg hinunter.

Wie schon beim Anstieg wird auch hier deutlich darauf hingewiesen, dass zum Schutz der Wege sowohl das Reiten als das Fahrradfahren untersagt sind.

Doch scheinbar sind manche (viele) Mountainbiker des Lesens nicht mächtig, vielleicht sollte man eine Leseprüfung beim Erwerb eines solchen Rades zur Pflicht machen oder besser noch, alle Räder mit einem Nummernschild versehen, dass solche Naturrowdys nicht in der Anonymität ihr Unwesen treiben können und zur Rechenschaft gezogen werden können.

Als ein solcher diesen verbotenen Weg herunterrast, gibt Della meine Meinung durch ihr wütendes Bellen deutlich kund.

Ich sitze da gerade mit Della auf einer Bank, während Ingrid noch einen Stationenweg bis zur Spitze macht, als sie zurückkommt, machen wir Pause, ehe wir dem Stationenweg zu einer Nachbildung der Lourdes-Grotte und dann in die Ortsmitte von Peiting folgen. Wir verlassen das Städtchen nach Süden und jetzt brennt auf dem Sträßchen ohne jeglichen Schatten die Sonne gnadenlos und ich schwitze mit dem zusätzlichen Gewicht von Della im Rucksack besonders, denn diese macht es sich seit der Grotte darin bequem.

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