Sport in den trüben Monaten

Posted by herbert - Oktober 29th, 2009

Im Sommer bei Sonne und Wärme machen Wandern, Laufen, Radfahren oder Schwimmen viel Spaß oder auch Skilanglaufen an einem sonnigen knackig kalten Wintertag. Aber auf vermatschten oder gar vereisten Wegen unter dicken Wolken und / oder bei kühler bis kalter vielleicht noch regnerisch, und da kostet es, vor allem unter der Woche, wenn es schon Nacht ist, viel Kraft, um den inneren Schweinehund zu überwinden und das übliche Pensum zu absolvieren.

Doch auf Sport zu verzichten, ist auch nicht das Richtige, das wissen Sie genau, wenn Sie sich mit gesunder Lebensweise und Vollwerternährung beschäftigen.

Was für Möglichkeiten gibt es nun, natürlich kann man in einen Sportverein oder in ein Fitnesscenter
gehen, doch beides ist nicht jedermanns Sache, Fitnesscenter sind auf Dauer nicht ganz billig und bei Vereinen ist man meist ein starre Trainingszeiten gebunden und die sind für einen vielbeschäftigten Menschen oft nicht einzuhalten .

Die Lösung, man kann sich auch ein entsprechendes Trainingsgerät anschaffen und zuhause trainieren.
Doch wo kaufen? In den meisten Sportgeschäften, vor allem auf dem flachen Land, ist die Auswahl begrenzt, dafür die Preise hoch.
Aber das Internet hilft einem weiter, bei akw-fitness.de finden Sie eine große Auswahl an Trainingsgeräten, da ist sicher auch das
passende für Sie und Ihren Geldbeutel dabei. Surfen Sie doch einmal über das Angebot, sie werden angenehm überrascht sein.

Farbige Spätzle

Posted by herbert - Oktober 25th, 2009

Als Schwabe kann ich mir das erlauben, für andere wäre es ein Sakrileg, an unserer Nationalspeise etwas zu verändern.

Die Spätzle macht man am besten, wenn man schon Kürbis ohne Schale gekocht und fein püriert hat, sonst ist es doch etwas aufwendig, aber hier natürlich das ganze Rezept.

100 g Kürbis ohne Schale würfeln, im Gemüsesieb über Gemüsebrühe 5 min dünsten, dann mit 50 ml Gemüsebrühe sehr fein pürieren.

230 g Dinkel fein mahlen, ca. 30 g Kleie aussieben und für eine Soße weiterverwenden.

Dinkelmehl mit Kürbispüree und 2 Eier verrühren, ggf. noch 30-50 ml Gemüsebrühe zugeben, mit Muskat, Kräutersalz würzen.

In einem Topf 2 l Wasser aufkochen, den Spätzleteig mit einem Spätzleshoben portionsweise in das Wasser hobeln. Wenn die Spätzle oben schwimmen, herausnehmen, abtropfen lassen und in eine angewärmte Schüssel geben, dazu 1 TL Butter zugedeckt, ggf. warmstellen, bis alle Spätzle fertig sind.

 

Tipp: Dazu passt Kartoffelsalat und mit Käse überbackene Selleriescheiben oder Getreideküchle.

Beim Sport genügend Trinken

Posted by herbert - Oktober 22nd, 2009

Beim Sport schwitzt man meistens und dabei kann der Körper bis zu 2 Liter Flüssigkeit verlieren und diese muss ersetzt werden.

 

Ideal ist es daher, wenn man so ca. eine halbe Stunde vor dem Training rund 250 ml Flüssigkeit zu sich nimmt.

 

Trainiert man bis zu 60 min sollte man danach einen halben bis einen Liter trinken, sodass man nach spätestens 2 Stunden den Flüssigkeitsverlust ausgeglichen hat.

 

Trainiert man länger, muss man entsprechend mehr trinken, bei Ausdauerleistungen auch während des Trainings.

 

Am besten geeignet sind Mineralwasser mit wenig Kohlensäure, Fruchtschorle oder Früchtetee mit Obstsaft

 

Die Fruchtschorle gibt es zwar auch als solche zu kaufen, besser stellt man sie allerdings selbst her.

 

Auf einen Teil Saft kommen drei Teile (natriumreiches) Mineralwasser, ich bevorzuge dafür Traubensaft, allerdings wähle ich meist ein etwas anderes Verhältnis, nämlich 1:1.

Schongau – Rottenbuch (2)

Posted by herbert - Oktober 19th, 2009

44 ammer Kopie

Wir erreichen die Hangkante der Ammerschlucht und zunächst geht es noch harmlos auf einem kaum gekiesten Weg weiter, obwohl am Anfang der Hinweis auf schwierige Verhältnisse in der Ammerleite bis Rottenbuch zu lesen ist, der scheinbar sogar die schon erwähnten Mountainbiker abschreckt, denn wir finden nicht einmal Reifenspuren.

Dann geht es steil abwärts und auf halbem Weg trennen sich die Wege, einer führt weiter abwärts, ihn sind wir vor wenigen Jahren gegangen, als wir von Schongau zum Hohenpeißenberg auf unserer (noch nicht vollendeten) Wanderung Bodensee-Königssee unterwegs waren. Wir bleiben auf halber Höhe und es folgt ein durchaus schwieriges und anstrengendes Teilstück, Steine, Wurzel, schmierige Strecke, Rinnsale und kleine Bächlein, Treppen und Brücken aus teilweise morschem Holz mit teilweise gebrochenen Bretter aber auch feste Gitterrostabdeckungen und immer geht es steil hinunter bzw. hinauf, wobei das letztere kein Problem darstellt.

Beim Gehen muss man aufpassen, dass wir nicht auf einen der vielen kleine Frösche treten, die hier mit großen Sätzen überwiegend in Richtung Ammer unterwegs sind. Als wir schon fast die Hoffnung aufgegeben haben, dass es noch ganz ins Tal hinab geht, kommt uns ein Angler mit hüfthohen Gummistiefeln entgegen, ein klarer Hinweis, dass wir auf diesem Weg zum Fluss hinunterkommen und tatsächlich können wir bald an dem tosenden Fluss entlanggehen.

Als der Fluss seinen Schwerpunkt auf die andere Seite verlegt, können wir soweit in das hier trockene Flussbett hineingeben, bis wir auf einigen sonnenbeschienenen, warmen Steine eine wohlverdiente Pause einlegen können.

Steil geht es auf einem breiteren Weg aufwärts und erst als wir den Wald verlassen, kommt Della wieder in den Rucksack. Sonnig, sehr sonnig und warm geht es weiter aufwärts und bald haben wir einen schönen Blick zu den Alpen.

An einem Kreuz erhole ich mich auf einem Bänkchen im Schatten, ein Blick auf die Uhr zeigt uns, wenn wir aufs Fotografieren verzichten und uns sehr beeilen, dann könnten wir den Bus evtl. noch erreichen. Aber da es einige Alternativen mit Taxis gibt, nehmen wir davon Abstand gehen normal weiter.

Bald grüßt der Turm der Klosterkirche Rottenbuch, allerdings ist er eingerüstet. Wir schauen uns noch kurz in der wunderschönen, fast überladen wirkenden Kirche um, leider fehlt die Helligkeit durch die Sonne, sie steht im Westen, wo es keine Fenster gibt, zum Fotografieren.

61 kirche Decke Kopie

Auf einer schattigen Bank beginnt dann eine Telefonodysee. Beim vorgeblichen Taxi hier in Rottenbuch meldet sich niemand, in Peiting bei zwei Festanschlüssen auch niemand, bei einer Mobilfunknummer kommt der Hinweis auf eine Funkstörung, man solle eine Nachricht auf die Mailbox sprechen, er rufe dann zurück, aber es kommt natürlich kein Anruf. Nochmal die ganzen Nummern abtelefoniert. Wieder nichts.

Warten wir bis um 19.25 auf den nächsten Bus oder lassen wir ein Taxi aus Schongau kommen. Wir entschließen uns für das letztere und die Odysee geht weiter, denn die Nummer des Taxiunternehmens, mit dem ich letzthin nach Kinsau gefahren bin, ist gestört. Die Vodafone-Auskunft kennt noch zwei weitere Nummern, sendet diese per SMS und verbindet uns mit einer. Taxi-Wieland sagt uns zu, zuzukommen. Dann wollen wir zur genauen Abklärung unseres Standorts nochmals anrufen und schauen nach der Nummer auf der SMS nach, doch es ist keine Fa. Wieland darauf vertreten, also verzichten wir auf den erneuten Anruf und der Fahrer findet uns auch ohne diesen.

Die Taxifahrt ist dann doch etwas teurer als gedacht, vor allem verlangt das Unternehmen noch einen Euro extra für die Bestellfahrt, eigentlich nicht ganz verständlich, aber wohl legal.

Interessante Begegnung auf der Buchmesse

Posted by herbert - Oktober 17th, 2009

Als ich auf dem pala-Stand auf der Buchmesse mich gerade mit der Lektorin unterhielt, interessierte sich ein Paar für die ausgestellten Bücher. Immer wieder flogen prüfende Blicke zu mir.

„Sind Sie Herr Walker,“ wurde ich dann gefragt. Etwas verdutzt, bejahte ich, denn es wunderte mich schon, dass ich erkannt wurde, wenn auch auf bzw. in meinen Büchern kleine Bilder von mir zu finden sind, aber so bekannt wird man dadurch sicher nicht.

Das Rätsels Lösung war dann ganz einfach, die beiden hatten vor langer Zeit, zu meiner Salatschüsselzeit, einen Vollwertkochkurs mit nachhaltiger Wirkung mitgemacht und sich meiner von daher noch erinnert.

Wir unterhielten uns dann noch ganz angenehm über laufende und zukünftige Bücher und dabei erwähnten die beiden, dass sie ein vegetarisches Magazin herausgeben (wollen) und dass dort mein Weihnachtsbackbuch in der ersten Ausgabe positiv besprochen wird. Das kann ja nicht schaden.

Mein neuestes Manuskript ist beim Verlag gut angekommen und wir haben noch einige Optimierungen besprochen und uns auch auf den Titel geeinigt und es wird wahrscheinlich nicht das letzte sein, denn meiner neuen Idee standen Verleger und Lektor durchaus positiv gegenüber, jetzt soll eine kleine Marktanalyse durchgeführt werden, damit eine endgültige Entscheidung gefällt werden kann.

Ich werde auf jeden Fall schon mal mit der Recherche und den ersten Rezepten beginnen.

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