Kinsau – Schongau

Posted by herbert - September 30th, 2009

Geht’s auch ohne?

Diese Frage stellte sich mir am Schluss der Wanderung.

Obwohl sich sich einige Wetterfrösche äußern äußerten, wollten wir wandern. Allerdings erst auf der Fahrt wurden wir langsam klar, wo wir starten und wo wir enden würden. Denn es war sicher, heute mussten wir mit dem Taxi fahren und das wollten wir so kostengünstig wie möglich gestalten.

Nach einigen Irrfahrten und einer Umleitung in Waal und vor Kinsau kommen wir noch später als befürchtet an und stellen unser Auto am Rathaus ab und sofort geht es steil bergauf, zuerst auf einer Teerstraße, dann auf einem schmalen Naturpfad mit regelmäßigen Holzstufen. Ober setzen wir Della in den Buggy, solange es sich um eine Fahrstraße handelt. Nach einer Kapelle mit eigenwilliger Dachkonstruktion geht es zunächst in den Wald und dann auf einem Wiesenweg zur Hangkante mit schönem Blick auf die Lechstaustufe. Hier kann Della wieder schön laufen und es geht zunächst auf einem Naturpfad weiter.

Ingrid hat den Film gewechselt und meint ein anderes Geräusch beim Filmtransport gehört zu haben als üblich und ist daher etwas verunsichert, ob der Film auch richtig weitertransportiert wird, was sich später als richtig herausstellen wird.

Vor Hohenfurch kommen wir an einer weiteren Kapelle vorbei und biegen bereits bei den ersten Häusern nach links ab, sodass wir den Ort nur berühren. Am Ortsrand treffen wir auf die interessante Flößerkirche, die von außen auf drei Seiten frisch renoviert ist, Ausnahme die Kirchentür. Im Wald wenden wir uns zunächst auf einem Waldweg zur Hangkante, der wir ohne gute Sicht nach unten folgen.

Dann folgt ein mit Wurzeln übersäater Naturweg, der mit dem Buggy selbst ohne Della nicht ganz einfach zu bewältigen ist. Daher bin ich nicht unglücklich, dass der Wanderweg verlegt wird und auf einem einfacheren Kiesweg fortgesetzt wird, während Ingrid dem Hangkantenweg nachtrauert. Als wir den Wald verlassen und vor uns die riesige Papierfabrik von Schongau vor uns sehen, lässt sich der Buggy kaum noch steuern. Ich schaue nach und an der vorderen Radaufhängung scheint etwas gebrochen zu sein. Wir schaffen es gerade noch zum Bahnhof, aber eine Stadtbesichtigung ist nicht mehr möglich, also hole ich mit dem Taxi das Auto während sich Ingrid umschaut.

114 marktplatz schongau Kopie

Wir kommen zum dritten Mal auf einer Wanderung nach Schongau und zum 3. gibt es Schwierigkeiten beim Fotografieren in der Altstadt, denn auch heute findet wieder der mittelalterliche Handwerkermarkt statt, den ich nach meiner Rückkehr mit dem Auto wie einen Gang auf der Stadtmauer und den Blick zu den Alpen genieße.

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