Rochsburg – Göritzhain

Posted by herbert - September 4th, 2009

Anders als geplant

Da sich Ingrid wohl an meiner leichten Erkältung angesteckt hat, fühlt sie sich morgens nicht so wohl, dass sie wandern könnte. Gegen Mittag geht es ihr besser und so können wir kurz vor ½ 2 Uhr am Parkplatz Rochsburg mit der Wanderung beginnen.

Steil geht es wieder hinab zur Mulde und dann auf einem schönen, aber nach dem gestrigen Abendgewitter oft schmutzigen Weg entlang des Flusses weiter. Bevor Della zu dreckig ist, packen wir sie in den Buggy, den sie heut immer nur für kurze Strecken verlassen wird, z.B. beim Anstieg zum Amtsfelsen, von dem man einen schönen, tiefen Blick ins Muldetal hat. Am nächsten Ortsrand sind wir unschlüssig und entscheiden uns für den scheinbar kürzeren Weg durch den Ort, aber da wir nicht bis Lunzenau auf der Straße gehen wollen, folgen wir verblassten Schilder zum Talhang und treffen auf die andere Strecke. Hier ist es mit dem Buggy schon ziemlich anstrengend und schwierig, aber wir schaffen es zur Straße und sind in wenigen Schritten im Ort.

Hier ist ein Lokal mit einer kleinen Eisenbahnausstellung, heute leider geschlossen wegen Betriebsurlaub, doch den Teil im Freien können wir uns anschauen. Auf dem Radwanderweg geht es im Tal weiter und nach einer kurzen Rast erreichen wir die Brücke in Göhren, von wo wir einen schönen Blick auf das Göhrener Viadukt haben.

118-viadukt-gohren-kopie

Hier könnten wir auf kurzem und bequemem Weg Wechselburg und den dortigen Bus locker erreichen, doch das ist Ingrid zu einfach. Sie will noch einen in der Karte eingezeichneten örtlichen Wanderweg entlang der Chemnitz gehen und dann irgendwo zwischen Wechselburg und Göritzhain in den Bus einsteigen.

Nach einem kurzen Stück auf der belebten, kurvenreichen Strecke können wir die Straße verlassen und es geht steil einen mit Wurzeln übersäaten Hang bergauf. Oben angelangt kommen wir zum Anfang des Viadukts. Jetzt folgt ein sehr steiniger, sehr wurzelreicher und teilweise sehr schmaler Pfad, der normalerweise ganz gut zu wandern wäre, obwohl er schon durchaus eine gewisse Anstrengung erfordert. Aber mit dem Buggy ist er fast über dem Limit. Erschwerend kommt hinzu, dass er auch nicht ausgeschildert ist, als dann unvermittelt doch Zeichen auftauchen, ist nicht ganz klar, wie wir weitergehen sollen. Da wir jedoch nicht wissen, ob es unten am Fluss einen Wanderweg gibt, bleiben wir oben an der Hangkante. Allerdings ist nicht ersichtlich, wann der kurze Weg zum Parkplatz Cossen abzweigt und auch wenig später ist nicht klar, wie es weitergeht. Wahrscheinlich wählen wir den längeren Weg, der nach der Tafel aber der kürzere sein soll.

112-della-hoch-im-buggy-kopie

Trotzdem erreichen wir noch rechtzeitig die oberste Bushaltestelle in Göritzhain und kommen so unserem PT. Nach einem Einkauf in Penig suchen wir noch, ob die Brücke vor Göritzhain über die Chemnitz existiert und könnten so morgen, wenn Ingrid es sich nicht noch anders überlegt, an der Bushaltestelle starten.

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