Landsberg-Asch

Posted by herbert - August 31st, 2009

Das war knapp

Gar nicht so einfach, einen gebührenfreien, zentralen Parkplatz für mehr als 1 Stunde zu erhalten und ich bin gar nicht so sicher, dass wir auf einem erlaubten Platz parken, obwohl dort viele Autos parken.

Wir gehen zum Lech, fotografieren das Wehr und die Silhouette der Stadt, die sich teilweise im Wasser spiegelt. Wir überqueren den Fluss und wenden uns sofort in Richtung Lechpark, den wir auch bald erreichen. Die Stadtbesichtigung müssen wir an einem anderen Tag erledigen.

Im Lechpark bleiben wir im unteren Auwaldbereich, sehen ein Eichhörnchen und beobachten eine Hirschkuh, die uns aufmerksam aus wenigen Metern beäugt. Nachdem wir den geschlossenen Bereich des Wildparks verlassen haben, geht es steil aufwärts und auf den Kiesweg folgt ein Naturpfad, der uns zunächst zu einer Aussichtsplattform bringt und später oberhalb eines kleinen tiefen türkisfarbenen Stausees, zu dem wir hinabsteigen und den wir auf einer schmalen Brücke überqueren.

5-turkis-see-kopie

Wir folgen dem kleinen Bach bis zur Teufelsküche und dem Lech. Flussaufwärts erreichen wir dann bequem Pitzlinge und weniger bequem das im Privatbesitz befindliche Schloss Pöring mit der von Dominikus Zimmermann erbauten Schlosskapelle.

25-altar-kopie

Wir gehen durch den Ort und steigen dann zu einem Hangweg empor, dem wir weiter folgen. An einem mit frischen Blumen geschmückten Holztisch im Bereich eines Waldkindergartens machen wir Pause.

Später wundern wir uns, warum auf diesem befestigten Waldweg auf einmal ein Verkehrszeichen, das unebene Fahrbahn anzeigt, steht. Wenig später wird klar, dass hier eigentlich wegen eines Erdrutsches eigentlich kein Fahren möglich ist, zu Fuß geht es ganz gut.

Fast bin ich geneigt, meinen Hinweis auf die schlechte Beschilderung dieser Wanderstrecke, die ich anlässlich unserer Flüssewanderung gemacht habe, zu revidieren, denn selbst auf gerader Strecke ohne Abzweige kommen Wanderzeichen. Doch das wäre verfrüht gewesen, wir kommen an eine Stelle, an der ein Weg in einer Haarnadelkurve nach oben führt und ein anderer geradeaus und abwärts. Hier gibt es kein Wanderzeichen. Wir studieren die Karte, es gibt eine Stelle, an der der Wanderweg eine entsprechende Kurve macht und wir vermuten, dass wir an dieser Stelle sein könnten. Ingrid geht nach oben, um nach einem Wanderzeichen zu schauen und ich folge langsam mit dem Buggy. Tatsächlich ist dies der richtige Weg.

Doch schon bald hat Ingrid neue Zweifel, denn der Wanderweg wendet sich immer weiter vom der Lechhangkante weg und sie sucht einen Abzweig, der uns wieder näher zum Lech führt und behauptet, wir wären in die Irre gegangen, umso auf dem Weg wie vor einigen Jahren zu wandern. Doch das Zeichen des Lechhöhenwegs erscheint ziemlich häufig, dann verlassen wir den Wald und treffen auf einen querlaufenden Weg, da es nicht geradeaus weitergeht, wäre ein Wanderzeichen durchaus hilfreich, aber leider fehlt es an dieser exponierten Stelle. Da sehe ich gut 150 m entfernt nach links ein Zeichen, ich gehe hin und stelle fest, es handelt sich um einen anderen Wanderweg. Da der Lech rechts von uns liegt, wandern wir in diese Richtung und nach gut 300 m kommt das Wanderzeichen wieder, an einer Stelle, wo es keine Alternativen gibt.

Steil geht es auf asphaltiertem Weg hinab nach Mundraching, hier überlegen wir sollen wir nach Epfach weiterwandern, aber das könnte knapp für den letzten Bus werden. So weichen wir vom Wanderweg ab und wandern auf kürzestem Wege nach Asch. Als wir den Lech überqueren und zum Lechhang zurücksehen, entdecken wir einen großen Hangrutsch, wahrscheinlich musste deshalb der Wanderweg verlegt werden.

In Asch suchen wir die Haltestelle, die nicht auf der in der Karte verzeichneten Stelle liegt. Ingrid meint, wir hätten noch viel Zeit und fotografiert noch die Kirche und wird unwillig, als ich sie dränge. Ich gehe schnell voraus und habe die Haltestelle gerade erreicht, als der Bus ankommt, während Ingrid noch 50 m zu gehen hat, aber es doch noch schafft.

Wir ärgern uns, über die zu frühe Abfahrt des Busses und denken darüber nach, uns zu beschweren. Dann schauen wir nochmals auf den Fahrplan und stellen mit Überraschung fest, dass an Montagen mit Schulbetrieb der Bus um 6 min früher fährt, der Bus also pünktlich war.

In Landsberg ist unser Wagen weder abgeschleppt noch mit einem Knöllchen versehen und wir können wieder heimfahren.

Neues Kochbuch vor Feinschliff

Posted by herbert - August 28th, 2009

Nachdem ich nunmehr 97 Rezepte für mein neues Vollwertkochbuch nach dem Ausprobieren für gut befunden habe, kommt nun der zweite Teil des Schreibens, nämlich das Einsortieren der Gerichte in die einzelnen Kapitel und das Schreiben der einführenden Texte, dazu noch der für dieses Buch etwas umfangreicheren Vorbemerkungen und das erste Korrigieren. Damit habe ich gestern begonnen.

Allerdings werde ich noch einige Rezepte ausprobieren dürfen, denn das eine oder andere Kapitel schwächelt vom Umfang her noch etwas.

Ich hoffe, dass dieser zweite Teil in gut einem Monat abgeschlossen sein wird und ich dem pala-verlag dann das Manuskript zum Lektorieren und Layouten übersenden kann.

Mariniertes Gemüse

Posted by herbert - August 26th, 2009

Ideal für jedes Buffet, insbesondere natürlich auch für laue Spätsommerabende geeignet, da es sich auch gut vorbereiten lässt.

titelseite-hp-kopie

 

20 g Ingwerwurzel in dünne Scheiben schneiden und mit  150 ml Apfelsaft, 150 ml Gemüsebrühe, 100 ml Olivenöl, 1-2 EL Apfelessig         , 1-2 Lorbeerblätter, 10-12 Pfefferkörner, 1 TL Senfsamen, 1 TL Koriandersamen, Kräutersalz, edelsüßem Paprika, Basilikum, Oregano zu einer Marinade verrühren.

300 g Süßkartoffeln schälen und in 3-4 mm dicke Scheiben schneiden und kurz  anbraten.

300 g grüne und gelbe Zucchini, 300 g Auberginen in dünne Scheiben und 100 g roten Paprika in Streifen schneiden.

Das Gemüse und die Süßkartoffeln in die Marinade geben, aufkochen und ca. 10 min köcheln lassen, ggf. noch etwas Wasser dazugeben, damit das Gemüse gerade bedeckt ist.

Von der Platte nehmen und das Gemüse noch 1-2 h marinieren.

Herausnehmen, abtropfen lassen und servieren

Penig-Rochsburg

Posted by herbert - August 21st, 2009

87-hangebrucke-kopie

Nachmittagsspaziergang

Da für morgens schlechtes Wetter vorhergesagt war, stehen wir erst sehr spät auf und die Vorhersage hat sich bewahrheitet.

Gegen Mittag wird es langsam besser und wir überlegen, ob wir noch starten wollen. Dann fängt es noch einmal an zu schütten und wir stoppen unsere Vorbereitungen.

Endlich komme ich wieder ins Internet, aber es scheint noch langsamer zu sein, wie sonst. Nachdem der Regen aufhört, fahren wir nach Penig und starten nach 15 Uhr.

Wir überqueren die Mulde und kurz noch durch den Ort, dann beginnt ein schöner Waldweg, der heute allerdings ziemlich schmierig, nass und schmutzig ist. Ingrid versucht einen Trampelpfad, kehrt aber bald auf den Wanderweg zurück.

Dann kommt die Brücke nach Amerika, aber wir bleiben diesseits und genießen den Blick auf die nach den Regenfällen braune Mulde.

Vor Rochsburg gehen wir wieder über eine schwankende Hängebrücke und dann steil hinauf zum Parkplatz.

Leider ist die Burg schon geschlossen und wir müssen noch eine gute Stunde auf den Bus warten. Daher wandern wir oben am Ort entlang, kehren in einem Cafe ein und können nur wenige Meter entfernt in den Bus einsteigen.

Da Busse mitunter auch früher kommen und die genauen Abfahrtszeiten zwischen Internet und ausgehängtem Fahrplan schwanken, gehe ich etwas früher zum Bus. Dieser ist dann auch schon früher da, doch von Ingrid, die irgendwo Fotos macht,  ist noch nichts zu sehen.

Ich überrede den Busfahrer zum Warten und rufe nach Ingrid. Glücklicherweise hört sie mich und so kommt sie noch rechtzeitig an.

Sorry, für die Störung

Posted by herbert - August 20th, 2009

Leider war der Blog einige Zeit nicht erreichbar und es tut mir leid, wenn Sie es umsonst versucht haben. Ich hoffe, die Störung ist jetzt endgültig behoben und Sie können meinen Blog wieder uneingeschränkt nutzen.

« Previous Entries