Dosensuppe und Sternekoch

Posted by herbert - Juli 11th, 2009

Heute möchte ich Ihnen mal den neuesten Artikel auf abgespeist.de ans Herz legen, hier wird aufgezeigt, wie eine angesehener Sternekoch für eine Dosensuppe wirbt.

Dieser hat in einem seiner Kochbücher gefragt: Was gibt es Schöneres, als frische Lebensmittel in köstliche Gerichte zu verwandeln?”

Eine berechtigte Frage, die ich so durchaus bejahen und unterstützen würde.

Was dies allerdings mit einer Dosensuppe zu tun hat, ist mir nicht ganz klar, denn Verdickungsmittel, Farbstoffe, Stabilisatoren und Geschmacksverstärker gehören für mich, aber vielleicht bin ich da auch zu puristisch, nicht zu den frischen Lebensmitteln.

Aber vielleicht übertüncht das Geld der Werbeindustrie solche Kleinigkeiten.

Hier können Sie den ganzen Artikel lesen.

Seltene Pflanzen in großer Zahl

Posted by herbert - Juli 10th, 2009

Mering – Scheuring

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Auf den Wanderungen mache ich mir immer schon Gedanken unter welchen Titel ich die jeweilige Wanderung stellen möchte und ich war hier noch im Zweifel, ob ich die langweilige Strecke zum Stausee, den schönen Naturpfad entlang des Lechs oder die Orchideen in Mittelpunkt stelle sollte, doch ich habe einen ganz anderen Titel gewählt. Warum, dazu später mehr.

Der erste Teil ist echt ätzend, vom Bahnhof Mering-St.Afra wandern wir auf dem Radweg entlang einer vielbefahrenen und daher lauten Straße in der Sonne ohne jeden Schatten, so sind wir froh, als wir nach einer knappen Stunde endlich den Stausee am Lech erreichen, hier ist es zwar immer noch sehr sonnig, aber nicht mehr so laut und der See erlaubt schöne Ausblicke. Am See machen wir auch Rast, ehe es dann am Lech auf einem schönen Wanderpfad schattig weitergeht.

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Am See der Staustufe 21 finden wir am Damm unzählige, nein das ist untertrieben, tausende Orchideen, aber vielleicht sogar noch interessanter ist die Sumpf-Siegwurz, ein Gladiolengewächs, das auf der roten Liste steht und sein größtes Vorkommen in Deutschland ist einige Kilometer entfernt auf der anderen Flussseite. Als es am Lech weitergeht, öffnet sich nach links eine Orchideenwiese, derzeit finden wir hauptsächlich Händelwurzen, aber auch einige schöne Waldhyazinthen.

Wieder geht es am Lech entlang und bei der Staustufe 20 wenden wir uns nach links in Richtung Scheuring. Wir schauen auf unserem Internetausdruck nach, wann der nächste Bus fährt und stellen entsetzt fest, dass der letzte Bus schon vor einer halben Stunde gefahren ist und der nächste erst am Morgen fährt. Wir hatten zwar alles ausgedruckt, aber leider nicht gelesen.

Kein Problem, dann müssen wir eben mit dem Taxi nach Mering fahren, kostet zwar erheblich mehr, aber es dürfte sogar schneller sein. Das ist theoretisch richtig, doch praktisch ist alles ganz anders. Der eine Taxifahrer ist nach Augsburg unterwegs, der 2. meldet sich nicht und den dritten empfiehlt der erste nicht, sondern warnt fast davor, mit diesem zu fahren. Letztlich dauert es mehr als eine Stunde, bis wir abgeholt werden und so sind wir erst gegen 21.30 zuhause.

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Kirschkuchen (tierisch-eiweißfrei)

Posted by herbert - Juli 8th, 2009

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70 ml Mandelöl mit 1 EL Honig und 200 ml Apfelsaft gut verquirlen.

150 g Mandeln fein reiben.

150 g Weizen fein mahlen, mit 2 TL Backpulver und den Mandeln mischen.

Öl-Saftmischung darüber gießen und mit Zimt und Nelken würzen. Gut verrühren und in eine gefettete Kuchenform (26 cm) geben.

Bei 200 0 ca. 10 min vorbacken.

600 g Kirschen entsteinen und auf dem Boden verteilen.

400 g Tofu mit 250 ml Kirschsaft pürieren, mit Vanille, Zimt und Macis würzen und über den Kirschen verteilen.

30 g Mandeln fein mahlen und den Kuchen damit bestreuen.

Bei 200 0 ca. 30 min backen. Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.

Tomatensuppe

Posted by herbert - Juli 6th, 2009

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Eigentlich bin ich ja kein Suppenfreund, aber hier werde auch ich schwach:

1 kleine Zwiebel fein hacken, 1 Knoblauchzehe zerdrücken, beides in 2 EL Butter oder Öl kurz andünsten.

Wasser erhitzen, nach und nach 4 – 6 Tomaten (ca. 750 g) hineingeben, jede Tomate nach

kurzer Zeit herausnehmen und häuten, dann klein würfeln und u den Zwiebeln geben.

5 Minuten dünsten.

20 g Weizen fein mahlen, über die Tomaten stäuben, dann ½ l Gemüsebrühe zugeben, mit Kräutersalz, Pfeffer, scharfem Paprika und Majoran kräftig würzen, 5 – 10 Minuten kochen und dann pürieren,

150 ml Sahne unterrühren, dann nochmals abschmecken.

 

Tipp: Man kann auch saure Sahne nehmen, allerdings darf die Suppe dann nicht mehr kochen.

 

Serviervorschlag: 100 ml Sahne steif schlagen, mit 50 g geriebenem Käse vermischen und damit die Suppe vor dem Servieren krönen

Oberrothenbach- Glauchau

Posted by herbert - Juli 5th, 2009

Wandern fast ohne Wanderweg

Eigentlich gibt es ja einen Muldewanderweg, der teilweise abseits vom Radwanderweg verlaufen soll, doch es ist mitunter schwer, ihn zu finden und auch er bevorzugt befestigte und asphalterte Wege, sodass wir wieder unseren eigenen Weg gefunden haben.

Nach der späten Ankunft gestern, wird es fast 12 Uhr bis wir den Bahnhof von Oberrothenbach gefunden und unser Auto abgestellt haben. Zuerst entlang einer Straße, dann auf einem Randweg kommen wir zur Muldebrücke, die auch teile des vorgesehenen Überschwemmungsgebiets überdeckt.

Direkt nach der Brücke sollten wir auf den Wanderweg treffen, aber keine Markierung und kein Weg, sondern ein abgesperrtes Werksgelände. Wir folgen dem Radweg bis zum Ende der Umzäunung, als eine Feldweg nach links in Richtung Mulde abzweigt, wenden wir uns auch nach links und Della darf wieder selbst laufen, nachdem wir sie über die Brücke in den Buggy gesetzt hatten. Der Weg geht langsam in einen Grasweg über, dann gibt es nur noch Fahrspuren. Dann sind auch die Spuren zu Ende und wir gehen auf der Dammkrone, die vorher von Schaden abgeweidet wurde. Als das Gras hoch wird, finden wir auf der anderen Dammseite einen weiteren Grasweg, der uns zur Bundesstraße bringt.

Es ist überwiegend sonnig und dann angenehm zu wandern, wenn dunkle Wolken vorbeiziehen, ist der mitunter lebhafte Wind etwas störend. Auf dem Radweg erreichen wir Schlunzig und machen dort am Dorfteich und einem verlassenen Storchennest Rast. Dass es hier immer noch Störche gibt, haben wir am Morgen vom Auto aus gesehen, als wir zwei Störche in der Wiese beobachten konnten.

Hier entdecken wir erstmals auch das Wanderzeichen des Muldenwanderwegs, aber wir verlassen die Markierung bald und wandern auf einem Grasweg in Richtung Glauchau und überqueren die Mulde. Jetzt wandern wir auf einem idyllischen, fast naturbelassenen Waldweg zum Stausee, ohne uns um die Wanderwegmarkierung zu kümmern. Ein Glück, denn im Wald am Wasser zu wandern ist sicher schöner als auf der Dammkrone, der Sonne und dem Wind ausgesetzt.

Auf einer kleinen Halbinsel machen wir nochmals Rast, beobachten einige Haubentaucher und später auf dem Wanderweg lassen wir uns von kleinen Enten aufhalten, die sich aber durch das Laub dem Fotografieren meisterhaft entziehen. Interessant ist auch ein brütender Haubentaucher.

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 Auf einem hohen Schornstein entdecken wir ein Storchennest, in dem sich zwei lebhafte Jungstörche tummeln.

Wir erreichen Glauchau durch den Grindelpark mit einen Skulpturen und einer hohen, mit einer goldenen Figur bekränzten Säule. Am Ende des Parks sehen über uns Schloss Forderglauchau, das wir über einen steilen, teilweise mit Kopfsteinen aufgeführten Weg erreichen. Im Schlosshof kommen wir in den seltenen Genuss (?) übender Paukenschläger.

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Der Weg durch das hübsche Städtchen ist durch Baustellen und Kopfsteinpflaster etwas beschwerlich, schön der Marktplatz mit Brunnen und Rathaus.

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