Posted by herbert - Juli 19th, 2009
Ich probiere gerne etwas aus und habe daher auf Grundlage eines Träublekuchenrezepts aus meinem Vollwertkuchenbuch das nachfolgende Stachelbeerkuchenrezept entwickelt

175 g Weizen, 50 g Roggen fein mahlen und mit ½ TL Backpulver mischen und mit 80 g Butter, 50 g Honig und 1 EL Sahne zu einem weichen Teig verarbeiten.
In eine Springform geben, glattstreichen und einen ca. 3 cm hohen Rand anarbeiten.
1 EL Honig erhitzen, 750 g Stachelbeeren dazugeben und unter gelegentlichen Rühren kurz dünsten. Etwas abkühlen lassen, dann mit 50 g gemahlenen Mandeln und 1 Ei verrühren und die Masse auf den Boden geben.
2 Eier trennen, das Eigelb mit 50 ml Sahne, 50 g Honig und 50 g Mandeln verrühren. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben und über den Stachelbeeren verteilen.
Bei 180 0 ca. 40 min backen, die letzten min ggf. abdecken, noch 5 min im ausgeschalteten Ofen belassen, dann herausnehmen und abkühlen lassen.
Tipp
Schmeckt besonders gut am nächsten Tag
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Posted by herbert - Juli 17th, 2009
Umweg
Wir stellen unser Auto direkt am Bahnhof ab und verlassen Glauchau auf dem kürzesten Weg, dann gehen wir am Vierseithof vorbei, unterqueren die Bahn, immer begleitet von Knallen im nahe gelegenen Schützenhaus.
Wir folgen zunächst einem ausgeschilderten Wanderweg, als dieser nach links abbiegt, führt laut Karte ein Weg am Waldrad entlang, doch falls hier einer mal bestanden hat, ist er unter dem hüfthohen Gras nicht mehr zu erkennen. Daher bleiben wir bis zum nächsten Ort auf dem Wanderweg und folgen dann der – eigentlich für den normalen Verkehr gesperrten – Verbindungsstraße nach Ebersbach und begegnen auch nur einigen Verkehrssündern.
Nach Ebersbach müssen wir noch 1 km Landstrasse absolvieren, ehe wir auf einen idyllischen Pfad entlang eines mäandernden Bächleins weiterwandern können. Doch ganz so idyllisch ist der Weg dann doch nicht, denn durch die letzten Regenfälle ist der Weg doch an vielen Stellen ziemlich.
Nach einer Mühle, die heute Ausflugslokal ist, erreichen wir den Grünfelder Park, ersparen uns aber den Aufstieg zum Mausoleum, das Badehaus ist nett,

doch das als Grünfelder Schloss bezeichnete Gebäude hat keine Ähnlichkeit mit einer Schlossanlage. Durch eine Eichenallee kommen wir zum Gondelpark, wo wir junge Blesshühner beobachten. Über die Mulde kommen wir zunächst unterhalb des Schlosses, das wir einige Tage später besichtigen werden, dann steil ansteigend in den alten Stadtkern von Waldenburg, wo wir uns noch etwas umsehen, bis wir dann mit dem Bus zurückfahren.
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Posted by herbert - Juli 16th, 2009

Tagesschöne ist die genaue Übersetzung des aus dem griechischen stammenden Namens und der gefällt mir besser als der fachlich richtige Begriff Taglilie.
Gestern Abend habe ich eine Führung durch den Taglilienbereich des Botanischen Gartens einer Universität mitgemacht und dabei wurde erwähnt, dass sich Taglilien gut zum Essen eignen, insbesondere für Salate und zwar sowohl die Blüte als auch die Blätter. Da es am Ende der Führung schon fast 20 Uhr war, wurden vom Gartenexperten eine Blüte (die am nächsten Tag ja sowieso verblüht gewesen wäre) gepflückt und vom ihm selbst das erste Blütenblatt gegessen und einige Mutige sind ihm gefolgt und haben bestätigt, dass es sehr gut schmecken würde.
Also werde ich in den nächsten Tagen nach einem geeigneten Rezept suchen und es mit meinen Pflanzen ausprobieren. Sollte es mir schmecken, werde ich hier darüber berichten.
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Posted by herbert - Juli 15th, 2009
Bald ist wieder die Zeit für Zwetschgen und damit für eine von Ingrids Leibspeisen.
200 g mehlige Kartoffeln und 200 g Süßkarfoffeln am Vortag in 25 min weichkochen, am nächsten Tag schälen und durch die Kartoffelpresse drücken.
150 g Weizen fein mahlen, zu der Kartoffelmasse geben und mit 1 Ei, Salz zu einem Teig verkneten, einige min ruhen lassen.
Ca. 20 Zwetschgen waschen und gut abtrocknen, die Zwetschgen mit dem Teigumhüllen und mit leicht feuchten Händen rollen.
2 l Wasser mit Salz aufkochen, die Hälfe der Knödel hineingeben und 10 min köcheln lassen, bis sie
oben schwimmen dann herausnehmen und die 2. Portion kochen.
100 g Butter mit 30-40 g Honig, Zimt verflüssigen und zu den Knödel servieren.
Tipp
Sie können die Zwetschgen auch vorher entsteinen und mit etwas Marzipan füllen

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Posted by herbert - Juli 14th, 2009

Es gibt doch nicht Besseres, als Beeren aus dem eigenen Garten zu holen, sofort zu essen oder im Obstsalat, im Müsli, im Früchtequark zu genießen oder auch einen leckeren Kuchen zu backen.
Doch derzeit sind bei mir die Beeren von je 2 große Stachelbeer- und Johannisbeersträucher reif und die muss ich ernten, auch wenn ich soviel nicht direkt verarbeiten will oder möchte. Denn wenn ich zuwarte, dann werden mir die schönen, reifen, roten Johannisbeeren von unseren im Garten lebenden Amseln vor der Nase weggegessen.

Nun gönne ich den Amsel natürlich einige, auch viele Beeren, aber eben nicht alle und so muss ich die Beeren jetzt pflücken und ggf. einfrieren, wenn ich sie nicht direkt verwenden kann.
Bei den Stachelbeeren besteht die Gefahr des Amselraubes weniger, dafür besteht die Gefahr, dass sie überreif abfallen oder bei den derzeit häufigen Regenfällen verfaulen und das möchte ich natürlich vermeiden.
So bleibt nur das Pflücken und Verarbeiten und dabei bleiben andere Dinge schon mal liegen, was man hier im Blog vielleicht bemerkt.
PS. Bei den Walderdbeeren habe ich den Wettlauf gegen die Schnecken, genauer gesagt Nachtschnecken, leider verloren, die waren und sind leider zu schnell.
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