Wanderstrecke Friedberg – Mering

Posted by herbert - Juli 2nd, 2009

Nach der Wettervorhersage schien es riskant zu sein, heute zu wandern. Schwere Schauer und Gewitter sollten sich mit der Sonne abwechseln, doch außer einem kurzen leichten Schauer gibt es überwiegend Sonne, die sich nur zeitweilig hinter den Wolken versteckt.

Wegen der unsicheren Wetterlage und weil ein gerade stattfindender Markt fürs Fotografieren nicht gerade zuträglich ist, verzichten wir auf den eigentlich geplanten kleinen Stadtrundgang in Friedberg und verlassen das Städtchen in Richtung Westen und kommen auf unserem Weg zum Lech an der Wallfahrtskapelle St. Afra vorbei, aber wir sind natürlich noch nicht am Ziel, auch wenn dies ebenfalls St. Afra heißt.

Nur wenige hundert Meter südlich des Lech Hochablasses kommen wir zu einem mit dem Lech verbundenen See, wo wir eine kurze Pause machen.

Wir umrunden den See in südlicher Richtung und erreichen dann den nicht ausgeschilderten Weg direkt am Lech, der nach den vielen Regenfällen der letzten Tage ziemlich viel Wasser führt.

63-lechwehr-kopie

Dann müssen wir kurz wegen eines kleinen Sees vom Lech weg, zurück am Ufer beginnt es zu regnen. Wir stellen uns unter einen Laubbaum und denken, kein Problem. Wir haben Schirme dabei und eine Regenhaube für den Hunde-Buggy.

Wir versuchen die nächsten 10 min erfolglos, die Regenhaube so über den Buggy zu ziehen, dass dieser wirklich geschützt ist. Aber egal, wie wir es anstellen, es klappt nicht.

Aber dann hört der Regen wieder auf und wir können trocken weiterwandern.

Am Weitmannsee verlassen wir den Lech, gehen etwas an seinem Ufer entlang, beobachten Gänse und junge Blesshühner.

Wir folgen einem Weg nach Osten und nachdem wir einen schmalen Waldstreifen durchquert haben, wenden wir uns auf einem Feldweg, wie in beiden Karten verzeichnet, nach rechts, doch der Weg nach links, der uns nach Mering St. Afra bringen sollte, existiert nicht. Zwischen Feldern zu gehen, macht keinen Sinn und so folgen wir dem Feldweg, bald sehen wir die neuen Bundesbahnhaltepunkt St. Afra, der allerdings ganz woanders liegt als von uns vermutet.

Ein Blick auf die Uhr zeigt uns, dass der Zug schon eine mehrminütige Verspätung haben müsste, wenn er ihn noch erreichen sollten und so ist es, wir sind noch gut 400 m entfernt als der Zug einfährt.

Was tun?

Knapp eine Stunde warten, so interessant ist es nicht und das Wetter lädt auch nicht unbedingt zum Sitzen ein. So machen wir uns auf den Weg zum Meringer Bahnhof, den wir müde aber rechtzeitig erreichen.

Mit einmal Umsteigen in Hochzoll kommen wir in Friedberg an und fahren wieder nach Hause zurück.

 

 

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