Wem Kochen eine Last ist

Posted by herbert - Juni 22nd, 2009

Wer täglich im Haushalt Kochen muss, empfindet dies oftmals als Last, aber vielleicht liegt dies schon in der Formulierung „muss”, die ich nie verwende, ich darf jeden Tag kochen.

Wer muss, überlegt sich, was koche ich denn heute schon wieder, was macht vielleicht nicht ganz soviel Arbeit, was mögen die anderen Essensteilnehmer und was darf ich auf gar keinen Fall kochen.

Wenn das Kochen eine Last ist oder wird, greift man schnell zu vorgefertigten oder vorgekochten Gerichten, um Zeit zu sparen. Doch als ich im Urlaub darauf zurückgreifen musste, habe ich festgestellt, manches schmeckt beim ersten Mal noch ganz gut, aber beim 2. Mal wird der Genuss schon geringer und dann ist es immer dasselbe.

Dies passiert leider auch vielen beim eigenen Kochen, man kocht immer gleich, die gleichen Zutaten in den gleichen Mengen.

Das ist langweilig und das schmeckt langweilig.

Ich habe drei Jahre in meinem damaligen Vollwertrestaurant an 6 Tagen in der Woche mit einer täglich wechselnden Speisekarte gekocht und seit einigen Jahren arbeite ich überwiegend zu Hause, sodass ich natürlich auch fest jeden Tag koche.

Mir macht es (fast) immer sehr viel Spaß, weil Kochen für mich das Ausleben meiner eigenen Kreativität bedeutet.

Ich experimentiere fast bei jeder Mahlzeit, zum ersten, weil ich selten nach einem Rezept koche und wenn, dann wandle ich oft ab, mal gewollt und mal, weil eine eigentlich vorgesehene Zutat vielleicht gerade nicht vorrätig ist.

Dabei kommt mir natürlich zugute, dass die meisten Experimente ganz gut gelingen. Das hat natürlich auch so seine Nachteile, denn wenn es meiner Frau oder meinen Gästen besonders gut schmeckt und ich ein Gericht nochmals zubereiten soll, muss ich meist passen, denn ich notiere mir selten die genauen Menge, die ich oft auch gar nicht abmesse und verwende auch ganz unterschiedliche Gewürze.

Genaue Mengen usw. notiere ich mir eigentlich nur, wenn ich gerade mal wieder ein neues Kochbuch schreibe.

Mit Reis gefüllte Zucchini

Posted by herbert - Juni 19th, 2009

Gefülltes Gemüse schmeckt immer lecker und vor allem können Sie fast immer die Füllungen aus anderen Rezepten verwenden. Hier wähle ich meist die Reisvariante.

 

 

250 g roten Camarque-Reis in 650 ml Wasser aufkochen und auf kleiner Hitze gut 20 min köcheln lassen. Kurz bevor der Reis ganz weich ist, mit 1- 2 EL Gemüsebrühe, Basilikum,

Salz, Pfeffer und scharfes Paprikapulver würzen.

 

In der Zwischenzeit 4 nicht zu große Zucchini der Länge nach halbieren. Mit einem kleinen Löffel das Fruchtfleisch herauslösen, dass noch ein knapper Zentimeter stehen bleibt.

 

Das Fruchtfleisch dann klein hacken.

 

1 Zwiebel fein hacken, in 2 EL Olivenöl anbraten, das Fruchtfleisch einige Minuten mitbraten.

 

Dann alles unter den Reis mischen und ggf. nachwürzen. Die Zucchini mit der Reismischung füllen, in eine Auflaufform 1-2 cm hoch Gemüsebrühe geben, die Zucchinihälften hineinsetzen, und im Backofen 15-20 min bei 180 0 backen und mit Schnittlauch bestreut servieren

 

 

TIPP

Wenn es nicht tierisch-eiweissfrei sein soll, dann können sie zu der Reismischung Parmesan oder einen anderen geriebenen Hartkäse und 1 Ei geben.

Heidelbeer-Dinkelkuchen

Posted by herbert - Juni 17th, 2009

Bald ist Beerenzeit und was liegt hier näher, als schon einmal ein Rezept für einen schnellen, gesunden und leckeren Kuchen zu backen:

200 g Dinkel fein mahlen und mit 30 g gemahlenen Mandeln, 2-3 TL. Backpulver mischen..

80 g Butter mit 80 g Honig und 2 Eiern gut verrühren, das Mehl und Zimt zugeben und weiterrühren. 2/3 des Teigs in eine gefettete Backform geben. Darauf 500 g gewaschene und abgetropfte Heidelbeeren verteilen, einen knappen cm Rand lassen.

Den restlichen Teig mit 80 ml Sahne, 60 g Honig, 80 g gemahlenen Mandeln und 1 Ei verrühren und die Heidelbeeren damit abdecken. Bei 180 Grad ca. 50-55 min backen, am Ende ggf. die Temperatur etwas herunterschalten.

Tipp

Der Kuchen gelingt auch mit roten Johannis- und mit Stachelbeere, wobei ich letztere zuerst etwas andünste.

Sanddorn

Posted by herbert - Juni 13th, 2009

Die Rüganer nennen den Sanddorn wegen seines hohen Vitamin C -Gehalts ihre Antwort auf die Kiwi, dent 1 kg Sanddorn enthält ca. 5 g Vitamin C. Dessen Wirkung wird zusätzlich durch Flavobe bzw. Flavoniode unterstützt.

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In nennenswerter Menge sind auch noch Carotinoide, Vitamin B12 und weitere Vitamine der B-Reihe enthalten.

Sanddorn stärkt somit  das  Immunsystem, fördert den Kreislauf und ist appetitanregend..

 

Die Frucht, genauer gesagt, der Saft lässt sich in der Nahrung sehr vielfältig einsetzen, allerdings lässt sich er sich eigentlich pur kaum genießen, denn er ist sehr, sehr herb, aber mit Honig gesüßt, schmeckt er immer lecker.

 

Was man sonst noch alles damit anfangen kann, das werde ich Ihnen hier noch vorstellen bzw. habe ich Ihnen schon vorgestellt.

Kartoffelpüree gebacken

Posted by herbert - Juni 9th, 2009

Kartoffelbrei, wie wir Schwaben sagen, ist manchmal etwas langweilig, aber meine Varianten sind dies nicht, wie z.B. das folgende Rezept.

 

800 g Kartoffeln in Salzwasser in gut 20-25 min weichkochen, dann schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken.

 

Mit 150 g Joghurt, 100 ml Sahne, sowie 30 g geriebenen Parmesan mischen und mit

Kräutersalz, Pfeffer, Muskat, Paprika und Kurkuma kräftig würzen.

 

2 Eier gut unterrühren und in gefetteten Auflaufform geben.

 

Bei 200 0 gut 25 bis 30 min backen und warm servieren

 

Tipps

 

Sie können auch nach 10 min das Kartoffelpüree mit einigen würzigen Käsescheiben, vielleicht Hartkäse aus Schafsmilch oder Gorgonzola belegen.

 

Ersetzen 200-300 g der Kartoffeln durch Süßkartoffeln

 

Serviervorschlag

Al dente gekochtes Gemüse und Pilze

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