Wanderstrecke Langweid-Gersthofen

Posted by herbert - April 21st, 2009

Irgendwie klappt es dieses Jahr noch nicht so recht mit dem Start in die neue Wandersaison, zuerst konnte wir wegen Della nicht wandern und dieses Wochenende wollten wir nochmals die herrlichen Frühlingsboten bei uns genießen, wenn man auch feststellen muss, dass sich ihre Zeit zu Ende neigt. Das gibt mir noch die Gelegenheit, unsere letzte Wanderung vom November 2008 vorzustellen.

Da unser letzter Endpunkt am Sonntag mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen ist, starten wir am Bahnhof in Langweid und wollen versuchen, die fehlenden 2 km bei der nächsten Etappe nachzuholen.

Dieses Mal haben wir uns völlig vom vorgesehenen Wanderweg gelöst.

Der Weg vom Bahnhof zum Lech ist öde und die Realität hat die Karten wieder mal längst überholt, aber obwohl Della an ihrem 14. Geburtstag müde hinterhertrottelt, kommen wir über den Lechkanal und überqueren auch noch den Lech, ehe wir dann auf dem Uferweg nordwärts wandern.

Das Lech-Flussbett ist bis zu 100 m breit, doch überwiegend besteht es aus Kies und das weniger Wasser mäandert innerhalb des Betts. Zunächst ist der Weg noch stark befestigt, doch dann wird es angenehmer und zeitweise ist der Weg fast romantisch und sehr naturnah.

185-dellas-14-geburtstag-kopie

An einer Stelle steigen wir ins Flussbett hinunter, Della badet und holt Stöckchen heraus und wir machen eine kurze Essenspause. Dann geht es am Fluss aufwärts weiter, nachdem bisher überwiegend die Sonne geschienen hat, kommen jetzt dunklere Wolken. Ob die Wettervorhersage mit dem möglichen Regen etwa doch recht haben sollte?

Dann folgt ein Naturlehrpfad auf schmalem Weg, die Freude wird nur getrübt durch die verschiedenen Hunde, die uns innerhalb kurzer Zeit begegnen. Einmal weichen wir in Richtung Flussbett aus und können dann wenige Schritte wieder auf einem Naturpfad gehen, während der Wanderweg jetzt befestigt ist.

Dann müssen wir hochsteigen, denn auf der nächsten Brücke müssen wir den Lech überqueren, um nach Gersthofen zu gelangen, denn Augsburg erscheint mir als zu weit.

Als Ingrid in der Stadtmitte auf die Uhr und ihre Karte schaut, stellt sie fest, dass wir es mit Della bis zum nächsten Zug nicht schaffen, auch nicht wenn ich sie auf den Arm nehme. Also gehe ich alleine zum Bahnhof und schaffe es ganz gut. Ich hole das Auto und dann Ingrid und Della in Gesthofen ab.

Etwas ärgerlich, die ganze Hektik war umsonst, denn während ich zum Bahnhof eile, stellt Ingrid fest, dass von der Stadtmitte alle 30 min ein Bus nach Langweid fährt.

Auf der Rückfahrt schauen wir noch auf einem Kunsthandwerkermarkt in Gundelfingen vorbei und kommen mit einigen Päckchen beladen wieder heraus.

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