Nordendorf – Eisenbrechtshofen

Posted by herbert - April 17th, 2009

Immer wenn es draußen nicht so tolles Wetter ist, habe ich Zeit und Lust in meinen Wanderunterlagen zu kramen und so kann ich heute wieder eine Wanderung, die wir letzten Herbst gemacht haben, vorstellen:

Die Sonne hat’s schwer

29.9 .08

An unserem Hochzeitstag hätten wir uns so schönes Wetter gewünscht,  doch während bei uns schon die Sonne schien, wurde es trüber je weiter wir uns unserem Ziel nähern und schon befürchte ich, dass Ingrid sich zur Rückkehr entschließt und überlege, wie wir den Tag heute dann verbringen können.

Auf einem Radweg entlang der Straße wandern wir nach Blankenburg, wo wir die Schwäne von gestern wieder sehen, wenn gleich eines der 7 Jungen zu einer Gans mutiert zu sein scheint, denn wir sehen nur noch 6 und die Gans.

Wenig später treffen wir wieder auf den Wanderweg und steigen den Berg hinauf, dort gehen wir angenehm am Waldrand entlang und beobachten wie die Sonne versucht, den Hochnebel und die Wolken zu durchdringen. Bald kommen wir zu den ersten Häusern von Kühlental, folgen allerdings nicht der Ausschilderung durch den Ort, sondern suchen einen anderen Weg.

Zunächst geht auch alles klar, doch plötzlich endet der Waldweg an einem Hang, den wir dann ohne Weg und Pfad nach unten hinter uns bringen müssen, bis wir auf einen Weg treffen, dem wir bis zum Waldrand folgen.

Vorbei an einem Rehgehege gehen wir am Waldrand weiter und steigen dann auf einem Waldweg wieder auf die Höhe. Als wir oben einen ausgeprägten Trampelpfad nach links abbiegen sehen, folgen wir diesem und verlassen den auf Feldwegen verlaufenden Pilgerweg, auf den wir bei einem kleinen Schlösschen wieder treffen.

Wenig später kommen wir zu einer großzügigen Burganlage mit Turm, Kirche und Nebengebäuden, in der heute ein Reiterhof untergebracht ist.

Steil geht es nach Markt hinab und abweichend von der Ausschilderung steigen wir auf dem Gegenhang wieder hoch. Mit Blick auf die Burg setzen wir uns ins Gras, denn eine Bank haben wir schon länger nicht mehr gesehen. Auf der Hochfläche treffen wir wieder den Wanderweg, dem wir durch den Wald abwärts folgen.

Nach einer Siedlung ist ein Feldweg zum Hauptort Biberbach durch eine Umgehungsstraße versperrt und die Beschilderung zeigt uns den Weg zu einer Brücke. Doch uns ist der Umweg zu groß und so überqueren wir die Straße und steigen den Einschnitt auf der anderen Seite hoch und sind sofort im Ort.

Da wir noch fast eine Stunde Zeit haben, überlegen wir, ob wir in den nächsten Ort weiterwandern sollen oder sogar noch weiter, um wieder zur Bahnlinie zu kommen.

156-wallfahrtskirche-kopieWir besichtigen die Wallfahrtskirche und wandern dann auf einem Feldweg paralllel zur Straße nach Eisenbrechtshofen. An der Bushaltestelle entscheiden wir uns nicht weiterzuwandern, sondern auf den Bus zu warten, auch wenn uns klar ist, dass wir am Sonntag keine vernünftige Busverbindung von Augsburg haben werde und am Samstag nur eine.

Im Bus kaufen wir gleich die Fahrkarte bis Nordendorf, also einschließlich Zug und der Preis überrascht mich doch, denn entweder irrt sich der Fahrer oder wir haben gestern viel zu viel bezahlt.

Schlagwörter: ,

Leave a Reply

Blog Home
  • Archiv