Wanderstrecke Donauwörth – Nordendorf

Posted by herbert - April 1st, 2009

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Die Wanderzeit rückt immer näher und wenn sich die Wetterprognosen nicht total verändern, dann werden wir unsere erste Tageswanderung in diesem Jahr starten können, nach viel Skilanglauf, Winterspaziergängen und Märzenbecherwanderungen, aber ich bin Ihnen noch die Etappen vom letzten Herbst auf dem Wanderweg Romantische Straße schuldig und die will ich Ihnen jetzt noch vorstellen:

So wünscht man sich das Wetter zum Wandern, nun ein oder zwei Grad mehr, wären auch noch zu ertragen gewesen, aber Sonne, blauer Himmel und hin und wieder weisse Wolken, das macht Spass, zumal wir – heute waren wieder Marion und Jörg mit von der Partie – viel in der Sonne gewandert sind und im Sommer wäre das wohl unerträglich gewesen.

Da morgens Nebel vorhergesagt war, sind wir erst spät weggefahren und stellen unser Auto am Bahnhof Donauwörth ab.

Zuerst entlang der Bahnstrecke nach Osten, dann zur Donau. Hier versichert uns ein Hundebesitzer bei einem kleinen Plausch, dass der Weg entlang der Donau bis zum nächsten Kraftwerk gemäht sei und dass wir beim Kraftwerk die Donau überqueren können, was wir nach einer schönen Wanderstrecke auch machen.

Nach einem kurzen Intermezzo auf einer Straße gehen wir auf einem Feldweg entlang eines nicht sehr hohen Hochwasserdamms in weiten Bögen nach Süden. Dann verlässt der Weg den Damm und in Kurven nähern wir uns dem Ort Heißesheim, durchqueren diesen und machen dann einen Umweg zum Naturschutzgebiet Mertingen Hölle, nicht ganz zu meinem Vergnügen, denn ich weiß, dass es eine längere Tour heute ist und befürchte, dass ich dadurch Della länger tragen muss.

In Mertingen besichtigen die drei anderen die Kirche und anschließend machen wir zwischen Rathaus und Kirche Rast, ehe die drei nochmals die Kirche besuchen, denn beim ersten Versuch wollten sie eine Taufe nicht stören.

Auch weiterhin schlägt Ingrid einen abweichenden Wegverlauf vor und wieder geht es überwiegend durch Felder weiter, bis wir Druisheim erreichen, wo wir wieder auf den Wanderweg treffen, der hier identisch mit dem Jakobusweg verläuft und auch nur mit der Muschel gekennzeichnet ist.

Da Ingrid und Marion so gerne Kirchen besichtigen, sind sie erfreut als sie gefragt werden, ob man für sie die Kirche aufschließen soll. Ich erhole mich draußen, denn seit einiger Zeit darf ich wieder Della schleppen.

Als wir am Ortsende ein kleine Kapelle passieren und es auf einem Feldweg weitergeht, bin ich der Meinung, dass Della wieder selbst laufen kann.

Wir durchqueren Allmannshofen und gehen dann ein kurzes Stück an einem Bach entlang, ehe wir zum Kloster Holzen hochsteigen. Nach Besichtigung der Kirche kehren wir im Gasthof ein, wo sich meine Befürchtung bewahrheitet, auch um 17 Uhr gibt es, wie in Bayern fast üblich, nur die kleine Karte. Während die anderen Kuchen essen, nachdem mir gerade nicht ist, trinke ich nur etwas.

Nur noch kurz gehen wir auf dem Wanderweg weiter, dann müssen wir einen Umweg nach Nordendorf machen, um mit der Bahn zurückfahren zu können. Ein Umweg, der sich aber lohnt, denn wir können dort eine Riesenschwanfamilie beobachten, denn 7 Junge sind durchaus eine Besonderheit.

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Der Fahrkartenautomat macht uns einige Schwierigkeiten, denn Geldkarte mag er nicht, auch nicht immer die Geldscheine oder alle Münzen, aber gerade noch rechtzeitig haben wir alle Fahrkarten, um dann zu hören, dass der Zug 5 Min. Verspätung hat, dann waren es aber doch nur gut 2 Min.

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