Kann man Schönheit essen und trinken?

Posted by Herbert - Januar 26th, 2009

Das zumindest versprechen die ersten Produkte der Nahrungsmittelindustrie, die in einem hart umkämpften Markt versucht, durch die Werbung mit (angeblichen?) Zusatznutzen höhere Preise durchzusetzen.

Doch – so zumindest die Verbraucherschützer – bleiben die Hersteller den Nachweis für vollmundige Behauptungen meist schuldig und ob die veränderten Nahrungsmittel auch gesund sind, darüber gibt es auch keine Aussagen, ob es auch keine Erkenntnisse gibt, ist die Frage.

Ich denke, man sollte sich nicht auf Werbeaussagen verlassen, sondern sich auch weiterhin  abwechslungsreich, ausgewogen und vollwertig mit viel Obst und Gemüse ernähren und sich genügend Bewegung verschaffen und sich nicht auf scheinbare “Wunder”mittel verlassen.

Vollwertig kochen und backen mit Pfiff – ohne tierisches Eiweiss

Posted by Herbert - Januar 25th, 2009

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“Weniger tierisches Eiweiß” lautet eine der Grundregeln für eine gesunde Ernährung. Bei Allergien und bestimmten Haut- und Stoffwechselerkrankungen wird von ärztlicher Seite aus sogar häufig empfohlen, tierisches Eiweiß ganz zu meiden.

Dass dies nicht zwangsläufig einen Verzicht auf Genuss bedeutet, zeigt dieses Buch. Die zahlreichen Rezepte sorgen für reichlich Abwechslung auf dem Speiseplan.

Das Buch ist auch für Veganer geeignet, wenn diese den verwendeten Honig durch die weniger vollwertigen, aber veganen Süßungsmittel wie Obstdicksäfte, Sirup oder Melasse ersetzen.

Sojamilch selbstgemacht

Posted by Herbert - Januar 24th, 2009

 Natürlich kann man fast überall Sojamilch kaufen, wenn auch meist unter dem Begriff Sojadrink. Doch ich stelle manches gerne selbst her, dann weiss ich genau, was drin ist.

100 g gelbe Sojabohnen (aus kontrolliert biologischen Anbau) abspülen und dann in einem schmalen Gefäß mit ca. 1 l Wasser mindestens 12 Stunden quellen lassen. Die Bohnen müssen die ganze Zeit mit Wasser bedeckt sein. Wasser wegschütten und nochmals gründlich kalt abspülen.

Die eingeweichten Bohnen mit 300 ml frischem Wasser pürieren.

700 ml Wasser aufkochen, das Püree einrühren und unter Rühren ca. 10 min köcheln lassen.

Legen Sie ein Baumwohltuch über ein Sieb, darunter ein Gefäß zum Auffangen der Sojamilch.

Das Püree etwas abkühlen lassen und durch das Baumwolltuch und das Sieb die Sojamilch abfliessen lassen, noch nicht ausdrücken.

Den Sojarückstand nochmals mit 250 ml Wasser vermengen und jetzt kräftig ausdrücken.

Die Sojamilch in eine Flasche mit Schraubverschluss geben und nach dem Erkalten im Kühlschrank aufbewahren.

Vegetarische Vollkornmaultaschen in der Brühe

Posted by Herbert - Januar 23rd, 2009

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Maultaschen schmecken immer – ganz gleich ob in der Brühe, geschmälzt oder mit Ei gebraten -, nur vor den »kalten Maultaschen« sollten Sie sich hüten, denn das bedeutet auf hochdeutsch »Ohrfeigen«. Die Füllung und die Größe können kreativ verändert werden, Ähnliches gilt für den Teig. Und wenn ich noch die Verwandten aus der italienischen und russischen Küche betrachte, ist die Vielfalt groß, doch beschränken wir uns zunächst auf das Wesentliche.

250 g Weizen fein mahlen, mit 2 Eiern, Salz und 4 EL Wasser zu einem geschmeidigen, nicht klebenden Teig kneten, eventuell noch etwas Wasser zugeben.

200 g Grünkern mittelgrob schroten, in 600 ml brauner Gemüsebrühe einrühren, kurz aufkochen und auf der ausgeschalteten Platte 20 – 30 Minuten quellen lassen.

1 Zwiebel sehr fein schneiden, in 1 EL Butter anbraten, 50 g Haselnüsse fein reiben, kurz mit der Zwiebel braten.

1 Vollkornbrötchen in Wasser ca. 10 – 15 Minuten einweichen und dann ausdrücken

und alles mit 30 g Parmesan zum Grünkernschrot geben, mit Kräutersalz, Pfeffer und Muskat pikant würzen.

Teig dünn ausrollen, Quadrate ca. 10 ×10 cm schneiden, Füllung in die Mitte setzen und von einer Seite her aufrollen. Die offenen Seiten mit einer Gabel fest zusammendrücken.

Maultaschen in köchelnder Gemüsebrühe 10 – 15 Minuten ziehen lassen und dann in der Gemüsebrühe servieren

Nördlingen – Karlshof

Posted by Herbert - Januar 22nd, 2009

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Draußen ist es neblig, trüb und kalt, da freue ich mich schon darauf, im Frühjahr unsere Wanderung fortzusetzen, doch zuerst schaue ich nochmals zurück auf den letzten September.

Nachdem wir eine Woche zuvor nach einem guten Kilometer die Wanderung abgebrochen hatte, weil es zu neblig zum Fotografieren war, haben wir sie dann bei strahlend blauem Himmel wiederholt, nach Osten war es allerdings sehr diesig.

Zunächst gehen wir durch das Nördlinger Naherholungsgebiet zum Adlerberg, wo im Frühjahr die Küchenschelle blüht, aber die Hoffnung auf schöne Silberdisteln erfüllt sich nicht, nur einige schöne Enzian sind zu finden.

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Dann weichen wir wieder vom Wanderweg ab und folgen dem Deutschorden-Wanderweg nach Reimlingen mit seinen vielen Kapellen und dem frisch renovierten Schloss.

Über meist offenes Gelände nähern wir uns dem Schlachtfeld aus dem 30-jährigen Krieg, das wir nach dem Passieren eines Sonnenblumenfeldes erreichen. Hier machen wir kurz windgeschützt Pause und finden hier auch wirklich Silberdisteln.

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 Dann geht es ins Tal hinunter  und gleich wieder hoch zur Ruine Niederhaus.

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Wieder geht es ins Tal, wo Della freudig ein Bad nimmt und dann steil hinauf zur Ruine Hochhaus, die baufälliger, aber deshalb auch romantischer wirkt als die zuvor besichtigte Ruine Niederhaus. Steil hinab geht es fast bis zur Talsohle des Kartäuser Tals, ehe wir dann auf einem Hangweg im Wald parallel zur staubigen Straße zu den Karlshöfen wandern, wo wir den Trevis vorher abgestellt hatten

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