Sauerkrautauflauf

Posted by Herbert - Dezember 26th, 2008

An kalten Tagen, so wie heute bei uns, ist Sauerkraut ein fast ideales Gericht, meist esse ich es zu Bubaspitzle, aber auch im Auflauf schmeckt es ausgezeichnet.

Ein Rezept, das für sich allein genommen, sehr aufwendig ist, aber wenn man die gekochten Kartoffeln und das Sauerkraut schon am Vortag gekocht hat, geht es für einen Auflauf ziemlich rasch.

200 g Sauerkraut in 100 ml Gemüsebrühe in 15 – 20 min weichkochen.

300 g Kartoffeln in Salzwasser 25 min köcheln lassen, herausnehmen, mit kaltem Wasser abschrecken und erkalten lassen.

1 Frühlingszwiebel in dünne Scheiben schneiden, 10 g Ingwer fein würfeln, beides in 2 EL Erdnussöl kurz anbraten. 250 g Kürbis mit der Schale in ca. 4-5 mm dicke Scheiben schneiden, zu den Zwiebeln geben, 250 ml Gemüsebrühe darübergießen, aufkochen und ca. 6-8 min köcheln lassen.

1 Auflaufform gut mit Butter einfetten, die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden, auf den Boden schichten, mit Pfeffer bestreuen.

Sauerkraut etwas abtropfen lassen, ebenso das Kürbisgemüse, die Brühe auffangen, etwas erkalten lassen.

Das Sauerkraut über die Kartoffeln geben, darüber das Kürbisgemüse verteilen.

100 ml Sahne zu der aufgefangenen Gemüsebrühe geben und 2 Eier einrühren, mit Kräutersalz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Muskat und Curry würzen, über den Auflauf gießen.

80 g Emmentaler in dünne Scheiben schneiden und den Auflauf damit belegen, im Ofen bei 180 0 ca. 40 min backen, die letzten min evtl. abdecken, noch 5 min im ausgeschalteten Ofen lassen, dann servieren.

Kartoffelsalat, mal ganz untypisch

Posted by Herbert - Dezember 25th, 2008

Wenn Sie in diesen Tagen einmal von Süßigkeiten genug haben, dann sollten Sie mal meine neueste Kartoffelsalatkreation versuchen.

50 g Mascarpone mit 1 EL Naturjoghurt, 1 TL mit Honig gesüßtem Sanddorn, 2 EL Apfelessig, 4 EL Sonnenblumenöl, Kräutersalz, gemahlenem Pfeffer und Muskat zur Marinade verrühren.

250 g gekochte Kartoffeln vom Vortag und 50 g Möhren grob in die Marinade reiben. 250 g Chinakohl in dünne Streifen schneiden, 100 g Champignons in dünne Scheiben schneiden, beides zu den Kartoffeln geben.

Alles gut durchmischen und 15-20 min durchziehen lassen.

Dann mit 50 g Kresse garniert servieren.

Tipps:

Statt Möhren kann man auch einen kleinen Apfel würfeln und dazugeben, wem es dann zuviel wird, kann die übrigen Zutaten etwas reduzieren.

Das Tüpfelchen auf dem i wäre es, wenn man noch 30 g Pastinake sehr fein reibt und in die Marinade gibt.

Wenn Sie noch einen anderen Salat machen, reicht das Rezept auch für 4 Personen

Fenchel mit Reis und roter Soße

Posted by Herbert - Dezember 23rd, 2008

 100 g Naturreis mit 5 g kleingeschnittenen Ingwer in 250 ml Wasser aufkochen und in gut 30 min weichkochen.

2 nicht zu große Fenchel halbieren, den Ansatz herausschneiden und über Gemüsebrühe ca. 15 min dünsten.

1 Zwiebel fein schneiden, in 1 EL Erdnussöl anbraten, 200 g Süßkartoffeln schälen, grob reiben, und mit 250 ml Gemüsebrühe dazugeben, aufkochen. 50 g Tomatenmark und 1 TL Sojasauce einrühren, 10 min köcheln lassen. Pürieren, mit Kräutersalz, Pfeffer, Chilii und Majoran kräftig würzen.

Fenchel und Reis auf den Teller geben und Soße nach Wunsch darüber- oder daneben geben.

Tipp

Wer das Gericht nicht unbedingt vegan genießen will, kann noch etwas Parmesan dazu geben, oder – vor allem – wenn man die Soße sehr scharf würzt, kann man noch Naturjoghurt dazugeben.

Fröhliche Weihnachten

Posted by Herbert - Dezember 21st, 2008

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Da ich davon ausgehe, dass Sie möglicherweise die letzten Tage vor Weihnachten nicht so oft im Internet sein werden, möchte ich Ihnen mit diesem altirischen Segenswunsch besinnliche Feiertage wünschen.

Wanderstrecke Marktoffingen – Nördlingen

Posted by Herbert - Dezember 20th, 2008

Naß ist es heute, ungemütlich kalt, es regnet in den bisher so schönen Schnee hinein. Da jagt man keinen Hund vors Haus und in der Stadt herrscht pure Hektik, Vorweihnacht halt.

Da setze ich mich in einen bequemen Sessel, trinke indischen Gewürztee und nasche vom Früchtebrot und den Orangen-Mascarpone-Plätzchen und blättere in meinen Aufzeichnungen von unseren Wanderungen auf dem Wanderweg Romantische Straße.

Daran habe ich mich heute gerne erinnert.

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Wir stellen unser Auto oberhalb der Kirche in Marktoffingen ab und steigen ins Dorf hinab, um anschließend leicht zu einer kleinen Anhöhe aufzusteigen. Wir sind doch eigentlich schon im Ries oder etwa doch nicht? Aber es ist nicht flach, sondern es gibt immer wieder Hügel.

Glücklicherweise gibt es auch Wolken und nicht nur Sonne, denn Schatten gibt es sonst kaum auf der Strecke, auf der wir an einer geologischen Besonderheit in einem Steinbruch vorbeikommen, auch wenn ich nicht ganz verstehe, was daran besonders ist.

Dann müssen wir uns entscheiden, rechts oder links. Da Wallerstein links von uns liegt, gehen wir nach rechts, durchqueren einen kleinen Ort und wandern weiter nach Osten bis zur Bahnlinie und jetzt liegt Wallerstein rechts.

Entlang des Bahndamms kommen wir an einem gelb blühenden Feld vorbei, ist jetzt Frühjahr fragen wir uns deshalb. Auf Höhe der ersten Häuser Wallersteins überqueren wir die Bahnlinie, ist heute keine Gefahr, denn die Museumsbahn fährt erst in einigen Wochen wieder.

Wir durchqueren die Brauerei und steigen auf den Wallersteiner Fels, hier haben wir einen schönen Rundumblick ins Nördlinger Ries, aber der Blick nach Nördlingen selbst ist nicht so berauschend.

Abwärts kommen wir im Ort an einer Tieridylle vorbei, 2 Hunde, 1 Gans und 5 Schildkröten sehen wir, wobei es scheint, als flüstere die Gans dem einen Hund etwas ins Ohr oder zwickt sie in vielleicht oder laust sie ihn?

Vorbei an der Rundkapelle gehen wir zum Schloss, das sich heute ziemlich sperrig zum Fotografieren zeigt.

Bald verlassen wir das Städtchen und jetzt sollte die sonnige, vielleicht sogar heiße Strecke kommen, doch die Sonne versteckt sich meist hinter den Wolken und dafür bläst aus der Richtung in die wir gehen, ein unangenehmer, kalter Wind.

Ein Bild zurück zum Fels und mehrere Bilder voraus zum Daniel prägen die Wanderstrecke. Wir durchqueren Baldingen und erreichen über das gleichnamige Tor die Nördlinger Altstadt.

Hier kehren wir in einem Straßencafe in der Fußgängerzone kurz ein und absolvieren dann den historischen Stadtrundgang. Interessant ist heute neben den bekannten Sehenswürdigkeiten die Luft-Kunst in der Fußgängerzone.

 Wir stellen unser Auto oberhalb der Kirche in Marktoffingen ab und steigen ins Dorf hinab, um anschließend leicht zu einer kleinen Anhöhe aufzusteigen. Wir sind doch eigentlich schon im Ries oder etwa doch nicht? Aber es ist nicht flach, sondern es gibt immer wieder Hügel.

Glücklicherweise gibt es auch Wolken und nicht nur Sonne, denn Schatten gibt es sonst kaum auf der Strecke, auf der wir an einer geologischen Besonderheit in einem Steinbruch vorbeikommen, auch wenn ich nicht ganz verstehe, was daran besonders ist.

Dann müssen wir uns entscheiden, rechts oder links. Da Wallerstein links von uns liegt, gehen wir nach rechts, durchqueren einen kleinen Ort und wandern weiter nach Osten bis zur Bahnlinie und jetzt liegt Wallerstein rechts.

Entlang des Bahndamms kommen wir an einem gelb blühenden Feld vorbei, ist jetzt Frühjahr fragen wir uns deshalb. Auf Höhe der ersten Häuser Wallersteins überqueren wir die Bahnlinie, ist heute keine Gefahr, denn die Museumsbahn fährt erst in einigen Wochen wieder.

Wir durchqueren die Brauerei und steigen auf den Wallersteiner Fels, hier haben wir einen schönen Rundumblick ins Nördlinger Ries, aber der Blick nach Nördlingen selbst ist nicht so berauschend.

Abwärts kommen wir im Ort an einer Tieridylle vorbei, 2 Hunde, 1 Gans und 5 Schildkröten sehen wir, wobei es scheint, als flüstere die Gans dem einen Hund etwas ins Ohr oder zwickt sie in vielleicht oder laust sie ihn?

Vorbei an der Rundkapelle gehen wir zum Schloss, das sich heute ziemlich sperrig zum Fotografieren zeigt.

Bald verlassen wir das Städtchen und jetzt sollte die sonnige, vielleicht sogar heiße Strecke kommen, doch die Sonne versteckt sich meist hinter den Wolken und dafür bläst aus der Richtung in die wir gehen, ein unangenehmer, kalter Wind.

Ein Bild zurück zum Fels und mehrere Bilder voraus zum Daniel prägen die Wanderstrecke. Wir durchqueren Baldingen und erreichen über das gleichnamige Tor die Nördlinger Altstadt.

Hier kehren wir in einem Straßencafe in der Fußgängerzone kurz ein und absolvieren dann den historischen Stadtrundgang. Interessant ist heute neben den bekannten Sehenswürdigkeiten die Luft-Kunst in der Fußgängerzone.

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