Möhren-Orangen-Suppe

Posted by Herbert - November 21st, 2008

 300 g Möhren grob würfeln, in 500 ml Gemüsebrühe aufkochen, und knapp 10 min köcheln lassen, mit Kräutersalz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Basilikum würzen.

1 Orange auspressen, Saft zu den Möhren geben,

Alles pürieren, nochmals aufkochen, vom Herd nehmen und 150 g Naturjoghurt einrühren, ggf. noch etwas Gemüsebrühe zugeben, falls Ihnen die Suppe etwas zu dickflüssig ist.

Mit Kresse oder Schnittlauch bestreut servieren.

Tipp

Wer will, kann auch noch etwas Ingwer dazureiben oder einige gekochte Maronen klein gewürfelt in die Suppe geben.

Vollkornfladen

Posted by Herbert - November 20th, 2008

 Fast unverständlich ist es mir, dass ich bisher das Grundrezept meiner Vollkornfladen noch nicht im Blog vorgestellt habe, hier ist das Rezept und wie immer einige Tipps.

120 g Weizen, 30 g Roggen fein mahlen, mit 3 EL Sonnenblumenöl und 6-8 EL Wasser vermischen, mit Kräutersalz, Pfeffer, Fenchel oder Kümmel würzen.

15 – 20 min ruhen lassen, wenn der Teig zu trocken, ggf. noch etwas Öl und/oder Wasser zugeben.

Ein helles Blech gut einfetten. Walnussgroße Teigstücke abnehmen, auf der Handfläche flachdrücken, aufs Blech legen und hauchdünn auswellen.

In den kalten Ofen geben. Bei 180 0 ca. 12-15 min backen, vorsichtig vom Blech lösen und auskühlen lassen.

Tipps

Hält sich theoretisch einige Tage, normalerweise sind sie schnell verzehrt.

Eigentlich ein ganz einfaches Rezept, allerdings muss man den richtigen Moment erwischen, wenn die Fladen fertig sind und sich leicht vom Blech lösen lassen. Etwas zu früh und die Fladen brechen, zu lange im Ofen und die Fladen sind zu dunkel.

Nach einigen negativen Erfahrungen verwende ich kein dunkles oder emailliertes Backblech mehr, da ich hier immer Probleme habe, die Fladen ohne Schaden vom Blech zu lösen. Den Grund kenne ich nicht, aber es genügt ja auch, aus Erfahrung zu lernen.

Sie können noch Sesamsamen dazu geben, oder auch Dinkel statt Weizen oder Gerste, Hafer oder Grünkern statt des Roggens verwenden.

Fruchtiger Rote Bete Salat

Posted by Herbert - November 19th, 2008

   Hier der 2. Salat aus meinem Novembermenu.Rote Bete roh? So werde ich oft gefragt und ich sage, nur roh, na ja, es gibt auch ein oder zwei Rezepte, bei denen ich Rote Bete gekocht verwende, aber das sind für mich die Ausnahmen.

250 g rote Bete, 250 g Sellerie fein reiben, 250 g Äpfel mit der Schale mittelgrob raspeln.

Mit 100 g Joghurt und 150 g Creme Fraiche mischen und mit

Kräutersalz. Pfeffer, Fenchel kräftig würzen und mit

100 g Feldsalat garnieren und sofort servieren.

Tipps

Sie können auch geraspelten Kohlrabi und/ oder Möhren zufügen.

Versuchen Sie den Salat auch mal mit feingestifteltem oder grob geraspelten Knollen und sie werden sich wundern, welche Unterschiede im Geschmack dies ergibt und wählen Sie dann Ihre bevorzugte Version

Novemberspaziergang

Posted by Herbert - November 18th, 2008

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Eigentlich wollte ich ja heute ein neues Rezept posten, aber dann hat uns das schöne Wetter (eigentlich hatte der Wetterbericht Regen vorhergesagt) zu einem Novemberspaziergang ins nahegelegene Felsenmeer gelockt und diese wundervollen Felsen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Stadt- und Parkbesichtigung Greiz

Posted by Herbert - November 17th, 2008

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Beim Aufstehen regnet es und ich fahre kurz weg, um ins Internet zu kommen, denn in unserer Ferienwohnung habe ich keinen Empfang. Als ich zurückkomme, regnet es noch immer.

Nach dem Frühstück ist es bedeckt, der Regen hat aufgehört. Trotzdem verlockt das Wetter nicht unbedingt nach Greiz zu fahren.

Als die ersten Sonnenstrahlen sich zeigen, wollen wir gehen und ich will nochmals mit Della raus, denn sie soll sich heute nochmals ausruhen. Ich trete gerade aus der Haustür, als es zu schütten beginnt und Della versteht nicht, warum sie wieder ins Zimmer zurück soll.

Kurz nach Mittag ist es endlich soweit, wir fahren nach Greiz, stellen das Auto am Parkplatz an der Elster ab und beginnen mit der Stadtbesichtigung.

Das Fotografieren ist heute gar nicht so einfach, zwar wird das Wetter von wenigen Regentropfen abgesehen immer besser, aber die Vorbereitungen für ein Stadtfest sind störend. Denn ein Toilettenwagen vor dem Schloss oder eine Kartoffelpufferbraterei vor dem Rathaus können einem die Lust verderben.

Neben manchen schön renovierten Häusern findet man leider auch noch viele, die der Sanierung dringend bedürfen und es blutet einem das Herz, wenn man sieht, welche Kostbarkeiten so langsam verfallen.

Wir steigen zum Oberen Schloss hoch, auch hier sind die Vorbereitungen für ein Konzert zu erkennen, wobei ich mich frage, wie viele Besucher hier wohl Platz finden, um Grönemeyer live zu erleben. Von außen ist nur wenig renoviert und für eine lange Schlossführung fehlen uns die Zeit und die Lust.

Wieder unten im Tal gehen wir entlang der Elster zum Greizer Park, kehren im Cafe im Küchenhaus ein und erkunden dann den Park. Neben den zahlreichen, teilweise exotischen Bäumen halten wir uns besonders lange bei einigen Nutrias, die gerade von einem Mann mit Möhren gefüttert werden und bei einer Schwanenfamilie auf.

Zunächst sehen wir nur 4 junge Schwäne, doch als wir den großen Teich umrundet haben, sind es auf einmal 6. Eine Spaziergängerin erzählt uns, dass sie zwei junge Schwäne allein auf einer Wiese entdeckt hatte und dies dann in den Teich gesetzt hätte, damit sie wieder zu den Schwaneneltern gelangen konnten.

Als ich auf das Zahlenwerk meiner Kamera schaue, schwant mir, dass mir noch ein langer Abend zum Katalogisieren bevorsteht.

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