Stadt- und Parkbesichtigung Greiz

Posted by herbert - November 17th, 2008

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Beim Aufstehen regnet es und ich fahre kurz weg, um ins Internet zu kommen, denn in unserer Ferienwohnung habe ich keinen Empfang. Als ich zurückkomme, regnet es noch immer.

Nach dem Frühstück ist es bedeckt, der Regen hat aufgehört. Trotzdem verlockt das Wetter nicht unbedingt nach Greiz zu fahren.

Als die ersten Sonnenstrahlen sich zeigen, wollen wir gehen und ich will nochmals mit Della raus, denn sie soll sich heute nochmals ausruhen. Ich trete gerade aus der Haustür, als es zu schütten beginnt und Della versteht nicht, warum sie wieder ins Zimmer zurück soll.

Kurz nach Mittag ist es endlich soweit, wir fahren nach Greiz, stellen das Auto am Parkplatz an der Elster ab und beginnen mit der Stadtbesichtigung.

Das Fotografieren ist heute gar nicht so einfach, zwar wird das Wetter von wenigen Regentropfen abgesehen immer besser, aber die Vorbereitungen für ein Stadtfest sind störend. Denn ein Toilettenwagen vor dem Schloss oder eine Kartoffelpufferbraterei vor dem Rathaus können einem die Lust verderben.

Neben manchen schön renovierten Häusern findet man leider auch noch viele, die der Sanierung dringend bedürfen und es blutet einem das Herz, wenn man sieht, welche Kostbarkeiten so langsam verfallen.

Wir steigen zum Oberen Schloss hoch, auch hier sind die Vorbereitungen für ein Konzert zu erkennen, wobei ich mich frage, wie viele Besucher hier wohl Platz finden, um Grönemeyer live zu erleben. Von außen ist nur wenig renoviert und für eine lange Schlossführung fehlen uns die Zeit und die Lust.

Wieder unten im Tal gehen wir entlang der Elster zum Greizer Park, kehren im Cafe im Küchenhaus ein und erkunden dann den Park. Neben den zahlreichen, teilweise exotischen Bäumen halten wir uns besonders lange bei einigen Nutrias, die gerade von einem Mann mit Möhren gefüttert werden und bei einer Schwanenfamilie auf.

Zunächst sehen wir nur 4 junge Schwäne, doch als wir den großen Teich umrundet haben, sind es auf einmal 6. Eine Spaziergängerin erzählt uns, dass sie zwei junge Schwäne allein auf einer Wiese entdeckt hatte und dies dann in den Teich gesetzt hätte, damit sie wieder zu den Schwaneneltern gelangen konnten.

Als ich auf das Zahlenwerk meiner Kamera schaue, schwant mir, dass mir noch ein langer Abend zum Katalogisieren bevorsteht.

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