9. Etappe Zeulenroda – Langenwetzendorf

Posted by herbert - September 20th, 2008

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Gestern noch heiß, heute bedeckt und kühl. Als wir frühstücken, fallen auch einige Regentropfen und hoffend auf besseres Wetter richten wir uns ganz allmählich, um zu wandern.

Noch ist allerdings nicht klar und nicht nur wegen des Wetters, wo wir Wanderung enden soll. Hohenleuben, der Ort oder der Bahnhof bzw. Wildetaube stehen zur Disposition, doch landen werden wir wo ganz anders.In der Nähe des östlichen Busbahnhofs in Zeulenroda parken wir und verlassen die Stadt auf einer langen Straße und dann kurz entlang eines Wildparks kommen wir in den Wald und an einen Teich, ehe wir dann noch entlang der Talsperre Zeulenroda bis zu deren Ende wandern. Am modernisierten Seehotel verlassen wir die das Wasser und gehen durch den Wald, wo wir bald auf ein Flüsschen treffen, das sich romantisch durchschlängelt.

Dann steigen wir zwischen den Feldern hoch und dann senkt sich der Weg nach Triebes. Hier kommen wir am ältesten, schön renovierten Haus vorbei und machen in der Ortsmitte Pause. Hin und wieder kommt jetzt auch die Sonne hervor, teilweise sogar für länger. Dabei kommt Ingrid auf die Idee, dass wir nach Langenwetzendorf wandern könnten.Allerdings wissen wir noch nicht, wie die Busverbindungen dorthin aussehen. Da sehen wir einen Bus nach Greiz vorbeikommen und ein Blick auf die Karte zeigt uns, dass der Bus nur über unseren anvisierten Endpunkt fahren kann und ein Telefonat mit der Busgeselllschaft bestätigt dies.  Damit wäre die heutige und auch die morgige Rückfahrt gesichert und wir beschließen, die nächste Talsperre zumindest für heute auszusparen.Im Ort steigen wir aufwärts, doch dort wo ein Feldweg laut Karte abgehen soll, ist heute ein Neubaugebiet. Aber einigem Suchen finden wir den Weg doch noch. Im Wald folgen wir zuerst dem ausgeschilderten Wanderweg, da uns dieser zu viele Umwege macht, gehen wir auf breitem Waldweg zur nächsten Straße und kurz auf dieser weiter. Dann biegen wir links ab, auf einen frisch geschotterten, schnurgeraden Weg und wir überlegen schon, ob diese Variante eine gute Idee war.

Aber so ist es kürzer, kurz geht es am Waldrand weiter und dann zwischen einem Feld und einem Zaun auf die Straße nach Langenwetzdendorf, in der Zwischenzeit ist es sehr kühl und windig.

Hier suchen wir die Bushaltestelle und bemerken, dass wir diese immer passieren, wenn wir von oder zu unserer Ferienwohnung fahren.Der Bus ist pünktlich und bald sind wir in Zeulenroda. Zurück in der Wohnung scheint die Sonne, trotzdem ist es zu kühl zum im Garten sitzen.

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