6. Etappe: Plothener Teiche

Posted by herbert - August 10th, 2008

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Eigentlich eine sehr kurze Strecke für eine Tageswanderung, aber sie kostet Zeit, viel Zeit.

Wir verlassen Plothen nach Norden. Zuerst ist noch auf einem Fußweg, der nach den letzten Häuser endet. Uns schwant schon das Schlimmste, denn die nächsten knapp 3 km des Naturlehrpfades verlaufen auf der Straße. Aber nach 10 m ist rechts der Straße ein Weg gemäht worden und später geht dieser in einen Naturpfad über.

Dann hören wir schon von Weitem ein lautes Froschkonzert, wir gehen näher, Frösche oder Kröten sehen wir keine, aber viele, sehr viele Wasservögel, darunter ein Blesshuhn mit 7 Kleinen und ein Schwanenpaar mit 5 Jungen. Wir fotografieren um die Wette, doch genau als die kleinen Schwäne ganz nahe sind, muss Ingrid den Film wechseln.

Beim Weitergehen sehen wir rechts oder links Teiche, mal mit vielen, mal mit wenigen Wasservögeln. Auf der ganzen Strecke sind Metallkrötenzäune und viele Durchlässe für die Krötenwanderung.

Da der neuere Teil des Lehrpfades über freies Feld führt und die Sonne doch kräftig einheizt, ziehen wir es vor, auf einem immer wieder schattigen Weg zwischen mehreren Teichen zu wandern und kommen nochmals an einem mit vielen Wasservögeln vorbei. Was uns negativ bei diesem Lehrpfad auffällt, es gibt keine Bänke zum Ausruhen und Rasten, so setzen wir uns dann ins Moos, um unser Vesper zu verzehren.

 etzt kommt eine nicht so tolle Strecke, es ist eine Kiesstrasse, die zu verschiedenen Datschen führt. Wenig später hören wir es ganz in der Nähe kräftig donnern und sobald der Wald einen Blick nach Südosten freigibt, sehen wir dort eine schwarze Wolkenwand und es ist nicht so genau zu erkennen, ob sie auf uns zukommt oder vorbeizieht.

Wir beeilen uns nach Plothen zurückzukummen und das bedeutet, dass unsere trödelnde Della in den Rucksack gepackt wird. Als wir das Pfahlhaus, dessen Ursprünge schon über 300 Jahre zurückliegen, erreichen, ist klar, dass diese dunkle Wand für uns keine Gefahr mehr darstellt. So schauen wir uns in dem Museum genannten Haus um, nach dem wir einen kleinen Obolus entrichtet haben.

Als wir herauskommen, sind die dunklen Wolken im Süden weggezogen, dafür sieht es im Norden jetzt schlechter aus. Aber wir erreichen ohne Probleme unser Auto. In Ziegenrück kehren wir in einem Museumsgasthof ein, den wir vor Jahren bei unserer damaligen Wanderung besucht hatten. Auch hier wechselt das Wetter sehr schnell und wir befürchten schon, wir müssten evt. ins Lokal ausweichen, aber es bleibt alles trocken.  

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