Rothenburg zum 1.

Posted by herbert - August 4th, 2008

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Eigentlich finde ich es nicht so toll, wenn wir ein Stück Weg auslassen, aber die Fahrt nach Seldeneck ist nicht so toll, die Busanbindung bescheiden und der Weg auf der „Straße“ hinunter eher langweilig, so starten wir im Tal in Bettwar.

Wir überqueren die Tauber und wandern auf dem Radweg, anfangs hält sich die Zahl der Radfahrer noch in Grenzen, aber allmählich werden es mehr und so sind wir froh, als der Jacobusweg etwas anders als die anderen Wege verläuft und wir auf einem Feldweg wandern können.

In Dettwang ist die Kirche mit dem Riemenschneideraltar leider geschlossen, wieder ein Punkt, der irgendwann vielleicht nachgeholt werden muss.

Wieder trennen sich die verschiedenen Wege, wir folgen dem HW4 und gehen zunächst der Tauber entlang und dann auf kürzestem Weg hinauf nach Rothenburg. Vor den Toren der Stadt machen wir Pause und beobachten eine junge Amsel.

Der Stadtmauer entlang gehen wir zum Burggarten, der uns von früheren Besuchen her unbekannt ist.

Schön angelegt und mit schönen Ausblicken ins Tal und auf die mittelalterliche Silhouette. Wir folgen der Stadtmauer bis zum Kriminalmuseum und noch etwas, dann steigen wir auf die begehbare Stadtmauer und umrunden teilweise die Stadt, wobei Ingrid etwas Probleme hat, weil sie nicht ganz schwindelfrei ist.

Wir gehen dann durch die Altstadt, die durch eine große Gruppe junger Amerikaner noch voller zu sein scheint als sonst. Man hört fast alle Sprachen, nur deutsch ist kaum zu hören.

Um den letzten Bus noch zu erreichen, gehen wir zur Bushaltestelle. Als Ingrid die vielen Kids sieht, zieht sie es vor, in der Stadt zu bleiben und mich das Auto allein holen zu lassen. Glücklicherweise fahren die Kids mit einem eigenen Bus ab, sonst wäre es tatsächlich sehr eng gewesen.

Nachdem ich das Auto auf dem Parkplatz in Rothenburg abgestellt hatte, machen wir nochmals einen Abstecher in die Altstadt, leider kann ich nicht mehr fotografieren, weil auch die Ersatzakkus dem hohen Fotografierdruck nicht standgehalten haben.

In einem Cafe mit Rosengarten machen wir kurz Pause, ehe Della und ich Ingrid bei der weiteren Besichtigung hinterher trotten und dann den Weg zum Parkplatz abkürzen, um auf eine schattigen Bank auf Ingrid zu warten.

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