5. Etappe: Eßbach-Plothen

Posted by Herbert - Juli 31st, 2008

155-eisvogel-kopie.jpg Der Eisvogel

Wir starten am Teich in Eßbach und verlassen den Ort nach Osten, um dann bald ins Tal der Wisenta abzusteigen und es ist eine der ganz wenigen Streckenteile, wo wir nicht vom Wasser begleitet werden.

Zunächst ist das Tal breit und líeblich, hier begegnen uns erstmals andere Wanderer, an einer Weggabelung überlegen wir, sollen wir hier schon das Tal verlassen oder eine größere Schleife machen und dann auch länger der Sonne ausgesetzt sein.

Ingrid möchte noch im Tal weiterwandern, das kurzzeitig sehr schmal wird und die Talhänge teilweise felsig sind. Nach einer kurzen Rast überqueren wir zweimal den Fluss und erreichen die zweite Weggabelung, an der wir zunächst in der prallen Sonne aufsteigen müssten.

Da hat Ingrid eine wirklich tolle Idee, wir gehen den schattigen Talweg zurück, bis zur ersten Gabelung und verlassen dort das Tal. Della wundert sich, als wir umkehren und ich kann es ihr nicht verdenken.

Wir steigen also zum nächsten Dorf empor und Ingrid findet einen Weg, der uns teilweise durch hohes Gras zum ersten Teich dieses Teichgebiets bringt und da Della einen müden Eindruck macht, schlage ich eine kurze Pause vor. Wir finden direkt am Teich eine versteckte Bank.

Plötzlich fliegt ein Vogel heran, es scheint ein Eisvogel zu sein, aber bevor sich Ingrid ganz sicher ist, schwirrt er ab, um wenig später wiederzukommen und jetzt gelingt es uns, ihn sogar zu fotografieren.

Aber nachdem er dann abgeflogen ist, kommt er nicht mehr wieder und wir müssen auch weiter.

Zwischen den vielen Teichen hindurch ist es überwiegend sehr sonnig und die Wege kiesig, daher packen wir Della in den Rucksack, in dem sie bis nach Plothen bleibt.

Weihnachten kann kommen, mein Backbuch ist da

Posted by Herbert - Juli 30th, 2008

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Heute habe ich völlig überraschend die ersten Exemplare meines komplett überarbeiteten Weihnachtsbackbuchs bekommen, das eigentlich erst im September erscheinen sollte, aber ich war schnell mit dem Manuskript und der Verlag mit dem Drucken.

Das Buch kostet € 9,90, hat die ISBN 978-3-89566-246-1 und ist im pala-verlag, Darmstadt erschienen

Das Buch ist über den Buchhandel, Amazon (hoffentlich bald) und natürlich auch bei mir zu bekommen

Obstkuchen Dreierlei

Posted by Herbert - Juli 30th, 2008

 Meine neueste Kreation verdanke ich den Amseln (wieder einmal) und dem Blick in den Kühlschrank. Warum fragen Sie?

Ganz einfach, die Amsel haben mir nicht genügend reife rote Johannisbeeren für einen Kuchen übrig gelassen und im Kühlschrank wartete noch eine Honigmelone auf den Verzehr.

Das Rezept

200 g Dinkel fein mahlen, mit 80 g Butter, 1 Ei, 1-2 El Sahne, 1 EL Honig und einer Prise Salz zu einem festen Teig verarbeiten und den 30-60 min kühl stellen.

Dann auswellen, einen Kuchenform damit belegen und 3 cm hohen Rand anarbeiten, den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und im Backofen ca. 8 min bei 180 0 vorbacken.

300 g Stachelbeeren mit 10 g geriebenem Ingwer in etwas Honig einige min dünsten, dann mit 300 g roten Johannisbeeren mischen und auf dem vorgebackenen Boden verteilen.

100 g Honigmelone ohne Schale und Kerne klein schneiden und dann pürieren.

3 Eier trennen, die Eigelb mit 50 ml Sahne und 80 g Honig schaumig rühren, das Melonenpüree sowie 100 g Kokosflocken dazugeben. Die Eiweiß sehr steif schlagen und mit etwas Zimt unter die Schaummasse heben, dann über das Obst gießen und glattstreichen.

Bei 180 0 ca. 30-35 min backen. Noch einige min im Backofen lassen, dann herausnehmen und vollkommen auskühlen lassen, ehe der Kuchen aus der Form genommen wird

Apropos,

Posted by Herbert - Juli 29th, 2008

vielleicht liest jemand von Ihnen Ökotest und interessiert sich für Fragen der privaten Altersvorsorge, dem empfehle ich meinen neuesten Post im wabe-blog.

Johannisbeer-Pie

Posted by Herbert - Juli 28th, 2008

 Der englischen Küche, die für mich immer wieder interessante Gerichte bietet, ist das nachfolgende Rezept entlehnt.

200 g Weizen fein mahlen, mit 80 g Butter, 2 EL Sahne, 1 EL Honig, 1 Ei, etwas Salz zu einem glatten Teig kneten, 1 h kühl stellen.

Dann gut 2/3 Teiges auswellen, Kuchenform damit auslegen und einen 2 cm hohen Rand formen.

80-100 g Honig mit 50 g Butter erhitzen, 75 g Kokosflocken zufügen und diese unter ständigen Rühren anrösten, vom Herd nehmen, mit Zimt würzen und 500 g rote Johannisbeeren vorsichtig unterheben.

Die Mischung auf den Boden geben.

Den restlichen Teig auswellen und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden und die Füllung damit gitterförmig belegen, am Rand andrücken.

1 Eigelb verquirlen und den Teig damit bestreichen, in den Backofen stellen und bei 180 0 ca. 40 min backen.

Erst nach dem vollständigen Auskühlen aus der Form nehmen und aufschneiden, am besten erst nach einigen Stunden.

Tipp: Statt Kokosflocken kann man auch gemahlene Nüsse verwenden.

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