Posted by Herbert - Juni 24th, 2008
Ein Salat, wie ich ihn an warmen Sommerabenden ganz besonders liebe, aber natürlich schmeckt er auch zu anderen Jahreszeiten.
100 g Naturreis, 100 Camarque-Reis in 500 ml Wasser 20 min einweichen, dann aufkochen, ca. 20-30 köcheln und dann auf der ausgeschalteten Platte quellen lassen, bis der Reis weich ist.
Vor dem Ausquellen 1 EL körnige Gemüsebrühe zufügen.
1 Stange Lauch in feine Streifen schneiden und zum noch warmen Reis geben.
Mit Salz, Pfeffer, 3 EL hellem Balsamico-Essig, 2 El Wasser, 5 EL Sonnenblumenöl eine Marinade herstellen und über die Reis-Lauch-Mischung geben
½ Bund Schnittlauch fein hacken und ebenfalls zum Reis geben, alles gut durchmischen und 15 min ziehen lassen.
Vor dem Servieren mit einigen Stängeln Petersilie dekorieren.
Tipps:
Eine kleingeschnittene Tomate, Paprika, Gurke oder Rettich können zugefügt werden.
Wer will, kann beim Reiskochen auch noch 1-2 Nelken und eine Kardamomkapsel zufügen, dass ich als Ingwerfan auch dieses Gewürz zufüge, ist klar.
Wer es gerne etwas exotischen liebt, kann auch noch Rosinen oder eine klein geschnittene Banane untermischen.
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Posted by Herbert - Juni 24th, 2008
Ich habe nur meine Lieblingsbeeren selbst im Garten, nämlich Johannisbeeren und Stachelbeeren und während die ersten noch ganz grün sind und die Reife noch einige Zeit auf sich warten lässt, kann es sich bei den Stachelbeeren eigentlich nur noch um wenige sonnige Tage handeln, bis sie endgültig reif zum Ernten sind.
Wenn ich dann an die leckeren Kuchen denke, dann läuft mir jetzt schon das Wasser im Mund zusammen.
Als ersten Tipp will ich Sie auf meine Rhabarberkuchenrezepte in diesem Blog verweisen, die beide mit Stachelbeeren mindestens genauso gut schmecken.
Machen Sie die Probe aufs Exempel, aber ich werde Ihnen auch noch ein weiteres Rezept in den nächsten Tagen präsentieren.
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Posted by Herbert - Juni 23rd, 2008
Mit dunklen Wolken im Norden erreichen wir Hirschberg und der erste Eindruck des Ortes ist gar nicht so übel. Ein schönes Museum und eine moderne Kita, doch schon beim Blick in Richtung Ortskern fühlen wir uns mindestens 15 Jahre zurückversetzt, denn damals waren Städte wie hier im Osten an der Tagesordnung.
Später kommt ihr dann noch die Idee, dass wir auch beim Plus-Markt in den Bus einsteigen könnten und dort im Stehcafe etwas trinken und essen könnten. Der Himmel sieht immer noch bedrohlich aus, trotzdem entscheiden wir uns dafür, um nicht mehr als eine Stunde beim Kulturhaus im Wartehäuschen verbringen zu müssen.
Mit Della im Rucksack geht es bergauf, plötzlich beginnt es zu regnen und wir finden Schutz unter einem Baum. Nach ganz kurzer Zeit ist es vorbei und wir gehen weiter. Noch 200 m bis zum Plusmarkt. Plötzlich kommt es zum Wolkenbruch, wieder suchen wir unter einem Baum Schutz, doch dieser hält nur bedingt dem Regen stand. Wir wagen es nicht, die 30 m bis zum nahe liegenden Busdepot zu rennen, so stark regnet. Als ein Busfahrer in der Nähe wendet, spricht ihn Ingrid an, doch leider fährt er seinen Bus nur ins Depot und nicht nach Lobenstein.
Der Regen lässt nicht nach, einige Minuten später kommt der Busfahrer zu uns und bringt uns einen Schirm, der es uns ermöglich bei etwas schwächerem Regen das Stehcafe zu erreichen. Alles ist nass, auch Della sieht aus wie eine gebadete Maus. Wir essen und trinken etwas und warten bis der Bus kommt. Zwischenzeitlich hört der Regen auf und beginnt kurz bevor der Bus kommt. Doch dank des Schirms erreichen wir die Haltestelle ohne noch nässer zu werden.
Als ich den Schirm näher betrachte, stelle ich fest, dass er teilweise angerostet und angeschimmelt ist und halte ihn deshalb immer auf Abstand zu mir und dem total durchnässten Sonnenhut und meinem Anorak. Etwas zu früh kommt der Bus und bringt uns nach Lobenstein, wo wir einige Minuten bis zum Bahnhof gehen müssen. Während wir warten, regnet es. Da der Zug schon auf dem Bahnsteig steht, können wir etwas früher einsteigen. In Blankenstein regnet es wieder stärker und so bleibt Ingrid am Bahnhof zurück, während ich zum Auto gehe. Da ich den Schirm nicht mit ins Auto nehmen will, überlege ich, was ich machen soll, denn ein Abfalleimer liegt nur 50 m entfernt, aber zu weit bei dem Starkregen. Was tun. Ich fahre mit leicht geöffneter Tür und dem aufgespannten Schirm zum Abfalleimer und sehe einen konsterniert blickenden Autofahrer. Dann entsorge ich den Schirm, hole Ingrid ab und ich kaufe im Plusmarkt in Lobenstein ein.
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Posted by Herbert - Juni 22nd, 2008
Schnell, lecker, gesund, was will man mehr.
Gerade an heißen Tagen im Frühsommer, wenn die Erdbeeren so richtig reif sind, liebe ich Früchtequark ganz besonders.
1-2 Bananen zerdrückt, 500 g Magerquark mit etwas Sahne oder Milch glattrühren.
200 g Erdbeeren in dünne Scheiben schneiden, 100 g Erdbeeren zerdrücken.
200 g Honigmelone und einen ungeschälten Apfel in dünne Scheiben schneiden und mit den Erdbeeren und der Banane unterheben.
Wer will, kann noch gehackte Nüsse und oder Kokosraspeln zugeben, noch süßer wird es mit 1-2 EL flüssigen Honig.
Als Gewürze eignen sich Vanille, Zimt und Inger
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Posted by Herbert - Juni 21st, 2008
Da wir unbedingt den Bus um 17.35 in Hirschberg erreichen wollten, müssen wir uns beeilen und in der Hektik vergeßen wir den ausgedruckten Fahrplan – was nicht so problematisch war – und die Regenschirme, was sich als sehr nachteilig herausstellen sollte.
Das Wetter ist fast ideal, Sonne, Wolken und etwas Wind und es war nichts von den angekündigten Gewittern, Starkregen und Hagel zu sehen. Wir überqueren die Saale und folgen ihrem Lauf – wie schon vor zwei Jahren – bis zu einer alten Mühle. Hier überlegen wir, gehen wir weiter an der Saale entlang oder wandern wir auf dem Saale-Orla-Weg weiter. Wir entscheiden uns für letzteres, ein Fehler, wie sich herausstellt, denn der in der Karte eingezeichnete Abzweig nach den ersten Häusern von Blankenberg ist nicht ausgeschildert und so gehen wir aufwärts durch den ganzen Ort und noch darüber hinaus.
Als sich der Weg immer weiter von unserem Zwischenziel entfernt, gehen wir entlang einer in der Karte nicht verzeichneten Umgehensstraße nach Osten, leider zum Teil etwas beschwerlich.
Als wir uns wenig später auf der Karte genauer umschauen, stellen wir fest, dass wir uns für die falsche Variante dieses Wanderweges entschieden haben. Hinter Poddiga wollen wir eine Abkürzung vornehmen, um einen langen Saalebogen zu vermeiden. Bald treffen wir wieder auf den „richtigen” Saale-Orlaweg und sind genau auf dem Streckenteil, den wir vermeiden wollten. Zwar eine schöne Strecke, aber uns treibt die Wetterwarnung voran. Kaum erwähnt Ingrid, dass es eine sehr viel kürzere Strecke nach Hirschberg geben würde, wäre hier eine Brücke über den Fluss, erreichen wir die Saalbachquelle und hier steht seit 3 Jahren eine in der Karte nicht verzeichnete Fußgängerbrücke.
Also verlassen wir kurzzeitig Thüringen und erreichen in Bayern Rudolphstein mit einer interessanten Burganlage, um dann wieder in die neuen Bundesländer zurückzukehren,
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