2. Etappe Hirschberg-Gfell (1)

Posted by herbert - Juni 25th, 2008

49-hangesteg-kopie.jpgTrüb

Trüb ist es, als wir aufwachen. Trüb ist es als wir aufstehen und trüb ist es nach dem Frühstück. Trüb ist es immer noch, als wir uns dann gegen Mittag entscheiden, trotzdem zu Wandern.

Wenn trüb noch zu steigern ist, dann trifft dies auf das Wetter bei unserer Fahrt nach Hirschberg zu, wo es Ingrid besser weiß, wie wir dorthin kommen und letztlich sogar besser als die Wegweiser. Besser bedeutet in dem Fall, längere Strecke und viel längere Fahrtzeit.

Im Plusmarkt in Hirschberg kaufen wir noch Brötchen, denn ich habe gestern doch zu wenig eingekauft. Dann stellen wir das Auto beim Kulturhaus ab, gehen zur Saale und folgen dieser, zum Teil auch über dieser auf einem Hängesteig. Nach der längsten Bank der Welt – zumindest war sie dies vor 10 Jahren – verlassen wir die Saale und steigen bergauf. Ein schöner Weg, naturbelassen und teilweise mit Gras bedeckt. Schön, nur nicht ausgerechnet heute, nachdem es gestern stark geregnet hat und keine Sonne scheint, um die Gräser zu trocknen. Hinter Venska wird es noch grasiger und nässer, als wir in ein Saale-Seitental absteigen. Jetzt ist es auf einem Betonweg etwas günstiger zu gehen. Wenig später merken wir, dass dies der Weg entlang der innerdeutschen Grenze war.

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