Gefüllte Zucchini

Posted by Herbert - Juni 30th, 2008

Wie immer habe ich nicht für diese Gerichte extra eingekauft, sondern aus den gerade vorhandenen Zutaten ein schmackhaftes Abendessen zubereitet, das wir dann im Garten bei Vogelgezwitscher verzehrten.

 

Die Menge reicht für 2 Personen, wenn es davor noch einen Salat gibt.

 

Bei je 1 mittelgroße grüne und gelbe Zucchini die Enden abschneiden und dann der Länge nach halbieren. Mit einem Kaffeelöffel das Fruchtfleisch bis auf 5-8 mm Rand herauslösen.

 

Das Fruchtfleisch fein hacken. 1 kleine Süßkartoffel schälen und ganz fein reiben. Beides mit 100 g gemahlenen Nüssen und 1 Ei vermischen.

 

80 g Emmentaler fein reiben und mit 20 g geriebenem Parmesan zur Füllung geben, mit

Kräutersalz, Pfeffer, Chili, Ingwer, Kurkuma sowie etwas Sojasauce kräftig würzen. Ist die Masse zu weich, kann man noch etwas Maismehl unterrühren.

 

Die Füllung in den ausgehöhlten Zucchini geben, diese in eine Auflaufform geben, 1 cm hoch Gemüsebrühe zugießen und dann bei 200 Grad ca. 25-30 min backen, ggf. abdecken.

 

Heiß servieren.

 

Tipps:

Wer die Zucchini ganz weich will, kann die ganzen Zucchini kurz andünsten.

 

Statt den Käse in die Füllung zu geben, kann man den geraspelten Käse auch darauf verteilen.

Wanderdurcheinander?

Posted by Herbert - Juni 29th, 2008

Damit Sie nicht durcheinanderkommen, hier nochmals einige Hinweise:

In unserem Urlaub Anfang Juni haben wir eine neue Fernwanderung begonnen, die uns zunächst über Zwickau an die polnische Grenze bei Görlitz führen wird, bisher haben wir das Teilstück Blankenstein (Beginn des Rennsteigs) nach Zwickau über Greiz absolviert und diese Wanderung stelle ich Ihnen nach und nach vor.

An den Wochenenden wandern wir in der etwas näheren Umgebung und zwar auf dem Wanderweg Romantische Straße, der von Würzburg nach Füssen führt und heute haben wir die Etappe Bad Mergentheim – Weikersheim erwandert. Diese Wanderungen stelle ich Ihnen zeitnah vor.

Irgendwann werden wir auch noch unsere Wanderung vom Bodensee zum Königssee beenden, nur wann, das steht noch in den Sternen.

Alles klar? Ich hoffe doch.

Stachelbeerauflauf

Posted by Herbert - Juni 27th, 2008

stachelbeeren.jpg

Das nachstehende Rezept eignet sich genauso gut für Rhabarber und Johannisbeeren, wobei ich zwischen diesen 3 Zutaten bei den einzelnen Rezepten sehr gerne nach dem saisonalen Vorhandensein variiere.

125 g Butter mit125 g Honig schaumig rühren.

100 g Buchweizen, 175 g Weizen fein mahlen und mit 1 TL Backpulver mischen und dann mit 2 Eiern unter die Butterhonig-Mischung rühren.

80 g Haselnüsse grob hacken. 50 g Honig und 50 g Butter erhitzen, die Nüsse zugeben und unter Rühren kurz anbraten. 1/3 des Teiges in eine gefettete Auflaufform geben, darauf die Haselnuss-Masse.
500 g rote Stachelbeeren in etwas Apfelsaft kurz andünsten, auf die Hasenlnussmasse geben und decken diese mit dem restlichen Teig ab.

Bei 200 0 ca 50 min backen.

Tipps:

Wer kein Fan von Buchweizen ist, kann auch nur Weizen oder Dinkel nehmen, ich nehme auch gern noch einen geringen Anteil von Roggen.

Bei Johannisbeeren können sie auf das kurze Dünsten verzichten.

Natürlich können Sie auch andere Nusssorten verwenden, auch Kokosflocken schmecken gut.

Servieren Sie zum Auflauf eine Zimt- oder Vanillesoße

Einheimische Linsen

Posted by Herbert - Juni 26th, 2008

Ich liebe Linsen, doch seit dem 2. Weltkrieg gibt es kaum noch welche aus einheimischen Anbau.

 

Jetzt soll versucht werden, bei uns auf der Schwäbischen Alb wieder alte einheimische Sorten anzusiedeln.

 

Ein löbliches Unterfangen, wenn es sicher auch noch einige Zeit dauern wird, bis wir unser schwäbisches Nationalgericht Linsen mit Spätzle aus einheimischer Produktion verzehren können, aber das schmeckt dann wohl besonders gut.

 

Hier gibt’s weitere Infos.

2. Etappe Hirschberg-Gfell (1)

Posted by Herbert - Juni 25th, 2008

49-hangesteg-kopie.jpgTrüb

Trüb ist es, als wir aufwachen. Trüb ist es als wir aufstehen und trüb ist es nach dem Frühstück. Trüb ist es immer noch, als wir uns dann gegen Mittag entscheiden, trotzdem zu Wandern.

Wenn trüb noch zu steigern ist, dann trifft dies auf das Wetter bei unserer Fahrt nach Hirschberg zu, wo es Ingrid besser weiß, wie wir dorthin kommen und letztlich sogar besser als die Wegweiser. Besser bedeutet in dem Fall, längere Strecke und viel längere Fahrtzeit.

Im Plusmarkt in Hirschberg kaufen wir noch Brötchen, denn ich habe gestern doch zu wenig eingekauft. Dann stellen wir das Auto beim Kulturhaus ab, gehen zur Saale und folgen dieser, zum Teil auch über dieser auf einem Hängesteig. Nach der längsten Bank der Welt - zumindest war sie dies vor 10 Jahren - verlassen wir die Saale und steigen bergauf. Ein schöner Weg, naturbelassen und teilweise mit Gras bedeckt. Schön, nur nicht ausgerechnet heute, nachdem es gestern stark geregnet hat und keine Sonne scheint, um die Gräser zu trocknen. Hinter Venska wird es noch grasiger und nässer, als wir in ein Saale-Seitental absteigen. Jetzt ist es auf einem Betonweg etwas günstiger zu gehen. Wenig später merken wir, dass dies der Weg entlang der innerdeutschen Grenze war.

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