Testessen, das 3.

Posted by herbert - Dezember 5th, 2016

Endlich sind wir in einem nahegelegenen Landhotel fündig geworden, zwar gab es außer den obligatorischen Kässpätzle nur 2 weitere vegetarische Gerichte, aber die waren durchaus interessant, sogar ein veganes war darunter.

Die Bedienung freundlich, das Essen lecker, ich habe mich bewusst für die Kässpätzle entschieden, weil man gerade an diesem einfachen Gericht sehr gut die Qualität einer Küche ableiten kann.

Die Nebenzimmer waren alle sehr schön und so haben wir uns für dieses Restaurant entschieden und soweit sei es schon vorweg genommen, wir haben es nicht bereut. Dazu später mehr

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Testessen, das 2.

Posted by herbert - November 21st, 2016

Gleich am nächsten Tag besuchten wir das nächste Restaurant, das ich von ganz früher noch als gemütliches Dorfgasthaus in Erinnerung hatte, sich aber nun zum Landhotel gemausert hatte.

Die Bedienung, die Seniorchefin selbst war um Klassen besser als am Tag zuvor, die Tische vornehmer eingedeckt. Es gab einen vegetarischen Appetitanreger, sehr lecker und 3 interessante vegetarische Gerichte, von denen wir 2 bestellten. Dann die erste Ernüchterung, der Rotkohlsalat als Beilage zu einem Gericht war gut gewürzt, aber sehr grob geschnitten, vor allem waren die Strunkansätze und die dicken Blattrippen noch enthalten und so hart, dass man sie kaum kauen konnte. Bei einem Hauptgericht war es ganz ähnlich, geschmacklich sehr gut, aber das Gemüse war fast nicht gekocht, sondern nahezu roh. Ich mag kein zerkochtes Gemüse, sondern liebe das Gemüse al dente, doch das war selbst mir zuviel. Doch unsere diesbezügliche Bemerkung stieß auf wenig Gegenliebe.

Aber noch war das Restaurant im Rennen, aber als wir das Frühstückszimmer, das auch als Nebenzimmer genutzt wird, sahen, erinnerte ich mich mehr als 50 Jahre zurück, denn hier schien die Zeit stehengeblieben zu sein. Nostalgie muss gepflegt sein und das traf hier nicht zu.

Also ging die Suche weiter.

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Testessen, das erste

Posted by herbert - November 18th, 2016

Da bei uns ein runder Geburtstag ansteht, den wir nicht zu Hause feiern wollen, haben wir in den letzten Tagen einige Gaststätten besucht, um eine Lokalität mit gutem vegetarischen Essen zu finden.

Dabei haben wir durchaus überraschende Erfahrungen gemacht. Beim ersten, hochgelobten und stark frequentierten Gasthof waren wir doch ziemlich enttäuscht. Ok, das Salatbuffet war gut, aber die Gemüsemaultaschen waren ebenso wie das darüber verteilte Gemüse fad, nur das gut gewürzte Kürbisragout wertete das Gericht etwas auf.

Beim 2. Gericht, den Käseknödeln, war der Käse nicht unbedingt zu erahnen, sie waren ziemlich trocken, dazu gab es gekochte Zwiebeln und das schon erwähnte Gemüse. Insgesamt eine mehr als trockene Angelegenheit, für mich gehört zu Knödel eigentlich immer eine Soße.

Lieblos so kann man die Präsentation der Gerichte wohl am besten umschreiben und auch die Bedienungen verbesserten den Gesamteindruck nicht unbedingt.

Damit war unser Favorit aus dem Rennen, zumal ich das Gefühl hatte, auch mit einer Feier in dem Massenbetrieb unterzugehen.

 

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Wenn ich das gewusst hätte,

Posted by herbert - November 11th, 2016

dass die Umarbeitung meines Süßkartoffelkochbuchs auf das neue Format A5 mit Spiralbindung und der Einbau einiger neuer Rezepte so viel Arbeit macht, dann hätte ich es wohl gelassen.

Seit Tagen mache ich fast nichts anderes, als zu formatieren, zu korrigieren. Das ist die Arbeit, die bei einem Buch am wenigsten bis gar keinen Spaß macht.

Aber in den letzten Wochen sind doch deutlich mehr Bücher gekauft worden, als gedacht. So habe ich mir Bücher von zuhause nach Rügen nachschicken lassen müssen, weil ich zu wenig mitgenommen habe.  Aber ich wollte alle Käufer sofort bedienen und nicht auf später vertrösten.

 

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Indisches Kartoffelcurry

Posted by herbert - Oktober 15th, 2016

Cover KürbisbuchHier ein Rezept aus meinem Kürbiskochbuch:

Vor vielen Jahren habe ich bei einem indischen Koch einen Kochkurs mitgemacht und seitdem koche ich gerne indisch inspiriert.

1 Zwiebel fein würfeln, 10‑15 g Ingwer in dünne Streifen schneiden, beides mit 1‑2 getrockneten Chilischoten und einigen Koriandersamen in etwas

Erdnussöl anbraten.

400 g Kartoffeln und 200 g Süßkartoffeln schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden, die Süßkartoffelwürfel dürfen auch größer sein.

Mit 500 ml Wasser zu den Ingwerzwiebeln geben. 2 Kardamomkapseln zugeben und mit Paprika, Kurkuma und Kreuzkümmel würzen. Aufkochen und gut 10 min köcheln lassen.

In der Zwischenzeit 100 g roten Rettich, 250 g Hokkaidokürbis, 100 g Kohlrabi würfeln und zu den Kartoffeln geben, nochmals 5 min köcheln lassen.

Dann 100 g Lauch in Streifen schneiden und kurz mitkochen. Mit Kräutersalz, schwarzem Pfeffer abschmecken. Kardamomkapseln herausnehmen und servieren.

Tipps:

Dazu passt mit Nelken gewürzter Basmati-Naturreis und mild gewürzten Joghurt, den Sie noch mit geriebener Gurke verfeinern können.

Veganer nehmen pürierten Tofu.

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Süßkartoffelkochbuch

Posted by herbert - Oktober 13th, 2016

titelseite hp KopieVor einigen Tagen habe ich mal die Restbestände meines Süßkartoffelkochbuchs mal zusammengezählt und festgestellt, so lange reicht das nicht mehr.

Jetzt bin ich dabei, das Manuskript zu überarbeiten, denn ich will auf das Format A5 umstellen, einige Tipps und Rezepte dazu fügen, aber auch schauen, ob ich bei den einzelnen Rezepten etwas verändern sollte.

Dies wird allerdings dazu führen, dass ich das Buch wohl nicht mehr um den gleichen Preis wie bisher anbieten kann, ich vermute mal, es wird um mindestens 1 Euro teurer. Das ist zwar schade, aber ich hoffe, dass der Verkauf nicht zu sehr darunter leiden wird. Wer noch günstig kaufen will, sollte dies bald machen, am besten hier

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Amaranth-Möhren-Küchle

Posted by herbert - Oktober 3rd, 2016

350 ml Wasser aufkochen, dann 150 g Amaranth einrühren und das Ganze 15 min leicht köcheln lassen und auf der ausgeschalteten Herdplatte nochmals 10-15 min quellen lassen, ggf. noch 1-2 EL Wasser zugeben.

100 g Lauch sehr fein schneiden und in Öl kurz anbraten, zum gequollenen Amaranth geben.

250 g Möhren fein reiben und mit 50 g geriebenen Käse zu dem Getreide geben.

Mit 2 TL körniger Gemüsebrühe, Kräutersalz, Paprika, Pfeffer, 1 TL Tomatenmark und kleingeschnittener Petersilie würzen. Dann nach und nach 2 Eier unterrühren. In Muffinsformen geben und  glattstreichen. Bei 180 Grad ca. 25-30 min backen und dann noch 10 min im ausgeschalteten Ofen nachbacken.

Herausnehmen und zu Kartoffelsalat oder einem anderen Salat servieren.

Tipp

Schneller geht es, wenn Sie mit der Hand Küchle formen und sie in Öl in der Pfanne auf jeder Seite einige Min braten.

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Kürbissorten

Posted by herbert - Oktober 1st, 2016

In meinem Kochbuch „Kürbis-Vielfalt mit Pfiff“ habe ich einige der wichtigsten Kürbissorten beschrieben:

Hokkaidokürbis

Der Kürbis für alle Fälle – er wiegt 1‑3 kg und manchmal mehr – ist an seiner orangefarbenen und flachkugeligen Form leicht zu erkennen. Er hat ein eher kleines Kerngehäuse, wirkt durch sein orangefarbenes Fruchtfleisch in allen Speisen sehr dekorativ und schmeckt ausgezeichnet. Sein großer Vorteil beim Zubereiten: Er muss nicht geschält werden, da man die Schale mitessen kann. Er ist fast überall erhältlich, ob im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt, beim Biobauern oder in Naturkostläden.

Muskatkürbis

Er ist einer der bekanntesten Speisekürbisse, der bis zu 40 kg auf die Waage bringen kann und daher in Stücken angeboten wird, dies erfordert beim Kauf besondere Sorgfalt. Er ist rundlich und stark gerippt, seine Farbpalette reicht von grün über orange bis braun. Er hat – wie man seinem Namen entnehmen kann – ein besonders feines Aroma.

Butternutkürbis

Der birnenförmige, gelborange Butternut hat ein kleines Kerngehäuse. Er ist sehr wohlschmeckend und eignet sich sowohl für süße als auch für herzhafte Gerichte. Er lässt sich mit einem Schälmesser gut schälen.

Spaghettikürbis

Sein Fruchtfleisch ist hellgelb und hat lange, den Spaghetti ähnliche Fasern mit nussartigem Aroma, er wird gerne als Ganzes gedämpft und gekocht.

Sweet Dumplin-Kürbis

Der durch seine grün-weißen oder grün-gelben Streifen sehr dekorative Kürbis mit hellorangefarbenem Fruchtfleisch und maronenartigem Aroma eignet sich besonders für süße Gerichte.

Mein Kürbiskochbuch

Das Buch kostet € 9,50 und hat die ISBN 978-3-937187-08-2. Sie können es im Buchhandel oder bei Amazon bestellen, am schnellsten und ohne Versandkosten in meinem onlineshop

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harte und saure Zwetschgen, was dann?

Posted by herbert - September 26th, 2016

In der Zwetschgenzeit kaufe ich immer auf dem Markt beim gleichen Anbieter Zwetschgen und bisher waren diese immer süß, gingen gut vom Stein und waren sowohl für den Kuchen, für Marmelade oder zum einfach Essen einfach richtig.

Doch der letzte Einkauf war dies leider nicht zu Fall, die Zwetschgen waren sehr hart und mehr als sauer, sie wurden auch nicht weich und schon gar nicht süß, sondern sie wurden nur schrumpelig.

Was tun, nun Marmelade, Mus oder Brotaufstrich kann man damit machen, doch einen Kuchen?

Es geht, hier das Rezept.

450 g Dinkel oder Weizen fein mahlen, mit 80 – 100 g Honig, 80 g Butter, 2 Eier und 3-4 El Milch, 1 Prise Salz sowie 1 Päckchen Trockenhefe zu einem Teig verkneten. Dann an einem warmen Ort 30 min gehen lassen.

Auf einem Backblech, am besten auf Backpapier auswellen und an einem warmen Ort nochmals 15 min gehen lassen.

500 g Zwetschen kleinschneiden und Kern herausnehmen, mit 50 – 80 g Honig pürieren und mit Zimt würzen.

In den Hefeteig mit einem Esslöffel in geringem Abstand leichte Kuhlen hineindrücken. In diese Kuhlen das Zwetschgenmus geben und noch ein Häufchen draufsetzen.

Im Backofen bei 180 Grad ca. 30-35 min backen, dann im ausgeschalteten Ofen noch 5-10 min nachbacken.

Herausnehmen, abkühlen lassen und mit Sahne genießen.

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Kürbisausstellung im blühenden Barock

Posted by herbert - September 23rd, 2016

img_2762img_2721Gestern haben wir die Kürbisausstellung im Blühenden Barock in Ludwigsburg besucht und wieder können wir feststellen, ein Besuch lohnt sich hier immer.

Dieses Jahr steht die Ausstellung unter dem Motto Zirkus und man sieht Seiltänzer, das Kaninchen, das aus dem Hut gezaubert wird, der durch einen Feuerring springenden Tiger, dazu Pferde, Elefanten und viele Akrobaten.

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